ColorFoto


23. Oktober 2009
Top 6 - Canon 7D und Nikon D300s gegen Pentax K-7, Sony Alpha 550 und Olympus E-3, Panasonic GH-1 Bild vergrößern 937 566 http://img2.magnus.de/image-r937x565-C-e572faf6-14607577.jpg

Top 6 - Canon 7D und Nikon D300s gegen Pentax K-7, Sony Alpha 550 und Olympus E-3, Panasonic GH-1

Die Topmodelle mit APS-C-Format-Sensor von sechs Herstellern müssen beweisen, ob sie mehr können als ihre Schwestermodelle der Einsteiger- und Mittelklasse. Zum Leistungsvergleich treten an: Canon EOS 7D, Nikon D300s, Olympus E-3, Pentax K7 und Sony Alpha 550, Panasonic GH-1

Fazit: Mit 72 Punkten in der Gesamtwertung liegen die EOS 7D und die Nikon D300s gleichauf und teilen sich damit den Testsieg im Leistungsver­gleich der Top-SLRs mit APS-C- und 4/3-Format-Sensor. (In ColorFoto 11/09 ergab der Test mit dem Vorserien-Modell der EOS 7D noch einen Vorsprung von 1,5 Punkten gegenüber der D300 s. Das Serienmodell konnte diesen Wert im Test nicht mehr ganz erreichen.)

Canons 18-Megapixel-Modell verfügt zwar über eine höhere Auflösung von rund 200 LP/BH gegenüber der Nikon D300s (12 Megapixel), aber dieser Auflösungsvorteil bringt in der Gesamtwertung keinen Vorsprung. Die EOS 7D und die D300s sind bei der Dynamik und beim Rauschen bis ISO 1600 vergleichbar, die Nikon weist allerdings weniger Texturverluste auf.

In diesem Punkt ist nur noch die Pentax K7 besser, die dafür aber wesentlich mehr rauscht und weniger Dynamik bereitstellt – zwischen 8,5 und 6,5 Blenden im gemessenen Bereich zwischen ISO 100 und 1600, während Canon/Nikon zwischen 10 und 8,5 Blenden zu bieten haben.

Erfreulich für Sony: Die Alpha 550 hat im Vergleich zu ihren Vorgängerinnen deutlich an Bildqualität zugelegt und  ist mit einem Preis von 850 Euro die bei weitem günstigste Kamera dieses Testfelds, muss dafür aber mit einem Plastikgehäuse vorlieb nehmen, das nicht zu vergleichen ist mit den spritzwassergeschützten Magnesiumgehäusen der Konkurrentinnen.

Einen Schwenkmonitor gibt’s neben der Alpha bei der Olympus E-3 und der Panasonic GH1 (deren Monitore jedoch nicht nur in einer Ebene wie bei der Sony, sondern allseits verschwenkbar sind). Beim Live-View mit Zusatzsensor und wieselflinkem Phasen-AF punktet die Sony ebenfalls. Einen eingebauten Bildstabilisator (Sensor-Shift) gibt’s bei Olympus, Pentax und Sony. Geht es um Video, hat Panasonic mit der GH1 die Nase vorn: Full-HD-Video plus dem einzigen brauchbaren Autofokus im Filmmodus.

Das wohl eingängigste Bedienkonzept hat die Canon zu bieten, allerdings lernt man die vielen Tasten, Hebel und Schalter der Nikon im Laufe der Zeit erst richtig schätzen.

Hier finden sie ausführliche vorangegangene Tests zu:

Pentax K-7

Panasonic GH-1



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