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Systemkameras: Sony NEX-3/NEX-5 Bild vergrößern 937 541 http://img4.magnus.de/image-r937x541-C-34dd86e8-34854386.jpg © sony
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Systemkameras

Sony NEX-3/NEX-5

Während Olympus und Panasonic ihre spiegellosen Systemkameras um einen Four-Thirds-Sensor herum bauen, setzt Sony auf einen CMOS im APS-C-Format mit 14 Megapixeln, wie man ihn auch von den Alpha-Modellen 450/550 kennt.

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Das dazugehörige Bajonett nennt Sony E-Mount, wobei das „E“ für „Eighteen“ steht und somit für das Auflagemaß, das beim neuen Kameratyp 18 mm beträgt.

Die Gehäuse der beiden Sony-Modelle unterscheiden sich deutlich: Die NEX-3 besitzt einen Body aus Polycarbonat und ist insgesamt breiter, vor allem auch im Bereich des Handgriffs. Erhältlich ist die NX-3 mit 18-55-mm-Standardzoom inklusive optischem Bildstabilisator für rund 550 Euro, wahlweise in Schwarz, Silber und Rot. Die NX-5 (650 Euro mit Standardzoom) liegt dank Magnesium-gehäuse und ergonomischerem Handgriff viel besser in der Hand, obwohl
sie noch kompakter ist als die NEX-3.

Unter einer Klappe an der Oberseite der Kamera ortet man einen Zubehöranschluss, der Hoffnungen auf einen elektronischen Suchers weckt. Fehlanzeige, denn der Anschluss ist für den optischen Sucher SV-1 (Option) oder für den mitgelieferten Aufsteckblitz (LZ 6) gedacht. Beide NEX-Modelle erlauben Live-View mit Kontrast-AF, Gesichtserkennung und Lächelautomatik; auch Filmen mit AF-Unterstützung ist möglich – in HD (1280 x 720) bei der NEX-3, in Full-HD (1980 x 1080) bei der NEX-5. Beim Menü hat sich Sony allerlei Hübsches einfallen lassen – z.B. Bilder zur Verdeutlichung der Motivprogramme oder Grafiken wie das Moduswahlrad für die Belichtungsprogramme.

Arbeitet man aber länger mit der Kamera, ver­misst man Bedientasten für bestimmte Funktionen bzw. ein Schnellzugriffsmenü, um wichtige Parameter ohne Umwege einstellen zu können. Für Standardein­stellungen (etwa des ISO-Werts), sind viel mehr Bedienschritte nötig als etwa bei den  Alpha-Modellen aus dem gleichen Haus. Zur Bildqualität: Im Vergleich zu den Alpha-Modellen 450/550, die den gleichen Bildsensor verwenden, können die NEX-Modelle noch zulegen. Dies gilt vor allem für höhere ISO-Einstellungen ab 800, wo bei moderaten Texturverlusten ausgezeichnete Rauschwerte auf dem Niveau der besten Konkurrenten erreicht werden. Noch nie waren die Ergebnisse einer Sony-Kamera bis ISO 1600 vergleichbar gut.

Ausführlichen ColorFoto-Test der Sony NEX-5 finden Sie hier.

Ausführlichen ColorFoto-Test der Sony NEX-3 finden Sie hier.

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Inhaltsverzeichnis


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