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30. Mai 2008
14 Zooms und 15 Festbrennweiten an Canon EOS 1Ds Mark III und Nikon D3 Bild vergrößern 937 711 http://img2.magnus.de/Aufmacher-Canon-EOS-1Ds-Mark-III-Nikon-D3-r937x710-C-57773e68-14626129.jpg

14 Zooms und 15 Festbrennweiten an Canon EOS 1Ds Mark III und Nikon D3

Professionelle Kameras mit Vollformatsensor stellen besondere Anforderungen an die Objektive. Unser Test prüft eine ausgewählte Gruppe an der Canon EOS 1Ds Mark III mit 21 Megapixeln und der Nikon D3 mit 12 Megapixeln.

Bei Profikameras geht der Trend zu Vollformatsensoren, da die größere Sensorfläche größere und damit lichtempfindli­chere Pixel ermöglicht: Allen elek­­­tronischen Tricks zum Trotz ist ein großer Pixel immer noch die Basis für rauscharme Bilder bei hohen Empfindlichkeiten. Allerdings steigen mit der Sensorfläche auch die Anforderungen an die Objektive. Für den Test an den Profimodellen mit Vollformatsensoren von Canon und Nikon haben wir daher eine Gruppe erwiesen guter Objektive ausgewählt.

Canon 1Ds Mk III Der Vollformatsensor der Canon 1Ds Mk III enthält satte 21 Megapixel, die etwa sechs Mikrometer groß sind (Pixelpitch). Damit sind die Anforderungen an das Auflösungsvermögen der Optik besonders hoch und im kritischen Randbereich Einbrüche wahrscheinlich. Typisch ist auch die vom Sensor verursachte Vignettierung (dunkle Ecken) bei allen Weitwinkeln: Zur natürlichen Vignettierung kommt bei Digitalkameras die Abschattung der Pixel in den Ecken hinzu. Im Gegensatz zum Film sind Sensoren nicht flach, sondern bestehen aus mehreren Schichten mit Stegen, die bei schrägen Randstrahlen zu teilweiser Abschattung der Eckpixel führen. Andererseits könnte der Bildprozessor in der Kamera prinzipiell diese Vignettierung aus den Bildern herausrechnen: Anhand der Exif-Daten erkennt die Kamera das Objektiv und könnte eine typ-, blenden- und brennweitenangepasste Korrektur durchführen. Als abschaltbare Funktion dürften auch Profis eine solche Lösung begrüßen.

Nikon D3 Auch Nikon setzt bei seinem Topmodell auf einen Vollformatsensor, begnügt sich aber mit 12 Me­ga­pixeln, was wesentlich größere und damit lichtempfindliche­re Pixel als bei der Canon EOS 1Ds Mk III ermöglicht. Wegen des Voll­formats sind auch bei der D3 Vignettierungs- und Verzeich­nungs­­probleme zu erwarten. Allerdings sollte die Auflösung in den Ecken weniger kritisch sein.



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