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Testbericht Samsung DV300F im Test

Die Samsung DV300F fällt schon beim ersten Blick durch das zweite Display an der Vorderfront auf. Wir haben uns auch die inneren Werte genauer angeschaut.

Samsung DV300F

Hersteller
Samsung
UVP
150.00 €
Wertung
32.0 Punkte
Testverfahren
1.6

Samsung DV300F
  • +zweites Display an der Front
  • +Wi-Fi Funktionalität
  • -sehr geringe Lichtstärke im Tele
  • -Bildqualität nicht überzeugend

95 x 58 x 20 mm groß und 138 Gramm schwer. Das sind die Fakten. Die Samsung DV300F ist eine Kamera der Klasse Winzling mit schlichtem, schlankem Body in Schwarz. Das Gehäuse ist glatt, dank geringem Gewicht kann man sie trotzdem zwischen zwei Fingern halten.

Insgesamt hat sie sieben Tasten, eine Wippe und einen Vierwegtaster. Bei einer solch kleinen Kamera können auch die Bedienelemente und deren Bezeichnung nur klein sein, man kommt aber durchaus damit zurecht.

Einfache Bedienung

Das Samsung-Menü ist einfach und gut zu überblicken. Im übergeordneten Hauptmenü wird festgelegt welche Art von Aufnahmen gemacht werden sollen. In dem daraus folgenden Menü werden die gewünschten Einstellungen wie ISO, WB, Belichtungskorrektur, Fokus eingestellt. Blitz-, Makro- und Selbstauslöser-Varianten werden direkt am Vierwegetaster eingestellt.

© Samsung

Das Display ist 3 Zoll groß und bildet auf 153.300 RGB-Pixeln scharf ab. Farben gibt es sehr natürlich wieder. Als Besonderheit hat diese Kamera an der Vorderseite ein weiteres Display, das Front-Display. Es ist 1,5 Zoll groß und wird durch einen Tastendruck an der Kameraoberseite ein- bzw. ausgeschaltet.

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Wozu man es braucht, erklärt die Samsung-Website: „Auf dem fast vier Zentimeter großen, zusätzlichen Front-Display kann der Fotograf selbst vor der Kamera genau feststellen, ob die Aufnahme perfekt arrangiert ist. Von dieser Position aus ist auch der Selbstauslöser bequem zu verfolgen.“

Videos im HD-Format

Der Zoombereich reicht von 25 bis 125 mm (KB) – ein praxisgerechtes 5-fach Zoom. Seine Lichtstärke beginnt bei 2,5, fällt aber im Tele auf bittere 6,3 ab, das ist unterdurchschnittlich. Bei der Belichtung gilt das "Zielen und Abdrücken"-Prinzip, komplexe manuelle Einstellungsmöglichkeiten fallen weg. Bei Bedarf kann man aus einer Liste von voreingestellten Motivprogrammen wählen.

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Der Makromodus ist mit 5 cm Nahbereichsgrenze Standard. Eher Spielerei sind die vielen Effektfilter, die zum Teil auch auf Filme angewendet werden können. Videos nimmt die Kamera im kleinen HD-Format von 1280 x 720 Pixeln auf.

Mit 16 Megapixeln auf einem 1/2,3-Zoll-CCD sind die Pixel reichlich eng gequetscht. Die Mittenauflösung im Weitwinkel startet bei 1522 LP/BH bei ISO 100 und fällt kontinuierlich bis auf 752 LP/BH bei ISO 3200. Über alle Empfindlichkeiten gibt es eine starken Schärfeverlust zu den Ecken, der bei 350-500 LP/BH liegt - bei ISO 3200 kommt die DV300F damit gerade noch auf 393 LP/BH. Die Bilder sehen entsprechend aus.

Leider greift der Bildprozessor auch bei niedriger Empfindlichkeit schon kräftig ein, was sich in den hohen Kurtosiswerten (5,2 bei ISO 100, 6,9 bei ISO 400) äußert. Insgesamt kann die Abbildungsqualität nicht überzeugen.

© Samsung

Dafür ist die kleine Kamera gut verarbeitet. Die Deckel für Akkufach und USB-Stecker sind perfekt, auch die mittig angeordnete Stativbuchse. Ungewöhnlich für eine Kamera dieser Kategorie. Ein Ärgernis kann das Fummeln an der winzigen Micro-SD-Speicherkarte sein, aber stecken wir hier die Ansprüche mal nicht zu hoch.

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Bei dieser Kamera wird die Speicherkarte sicher nicht oft rein und raus genommen, denn ein integriertes WLAN-Modul sorgt dafür, dass Bilder und Videos drahtlos und per Knopfdruck direkt ins Internet hochgeladen werden können.

Fazit

Die Samsung DV300F bietet pfiffige Ausstattungsdetails, die Bildqualität ist angesichts eines Preises von rund 200 Euro aber zu schlecht.

Alle Daten und Testergebnisse zum Samsung DV300F

 
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