Micro-Four-Thirds-Kamera mit WLAN Panasonic Lumix DMC-GH3 im Test
- Testbericht
- Datenblatt
Panasonic Lumix DMC-GH3
- Hersteller
- Panasonic
- UVP
- 1200 €
- Wertung
- 52.5 Punkte
- Testverfahren
- 1.6
- Auszeichnung
-
- +sehr gute Bildqualität
- +praktische Funktionen für professionelle Videos
- +leichtes Magnesiumgehäuse
- -hoher Preis
Der Preis der GH3 liegt jenseits der 1.000-Euro-Marke. Sie hat als eine der ersten Systemkameras ein spritzwassergeschütztes Gehäuse. Auch das Kit-Objektiv 2,8/12–35 mm und das Telezoom 2,8/35–100 mm sind abgedichtet. Als zusätzliches Plus kann die GH3 über das integrierte WLAN-Modul kabellos kommunizieren. Allerdings war dieses Feature bei unserem Testgerät noch nicht final und bleibt daher in der Bewertung dieses Tests außen vor.
Ausstattung
Alle Panasonic-G-Kameras haben ordentlich beschichtete Griffe an der Front und liegen für ihre jeweilige Größenklasse bemerkenswert sicher in der Hand. Die GH3 besteht aus einer Magnesiumlegierung.
Ihre Bildstabilisierung erfolgt nicht wie bei Olympus im Gehäuse, sondern im Objektiv. Dafür ist der Ausklappblitz im G-System obligatorisch, ebenso die Sensorreinigung und der 3-Zoll-Touchscreen. Beim SLR-nahen Body der GH3 kann man den Monitor um 180 Grad ausklappen und um 270 Grad drehen. Trotz geringer Auflösung liefert der hervorragende Monitor der GH3 ein exzellentes Bild.
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Die GH3 kann geräuschlos auslösen, wenn man im Menü den elektronischen Verschluss zuschaltet und „Laut.Piepton“ sowie „Auslöseton“ deaktiviert. Allerdings stehen dann nur Empfindlichkeiten von maximal ISO 1.600 zur Verfügung. Mit Schlitzverschluss erreicht die Kamera ISO-Werte bis 25.600.
Autofokus, Performance, Video
Der 23-Punkt-Kontrastautofokus des G-Systems arbeitet relativ schnell. Trotzdem kann Panasonic die Auslöseverzögerung bei der GH3 noch einmal merklich verkürzen: von 0,26/0,29 s (GX1), 0,29/ 0,51 s (G5) und 0,25/0,4 s (GF5) auf 0,19/0,27 s bei 1000/30 Lux – top.
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Ein beträchtlicher Fortschritt zeigt sich auch bei der Videoqualität: Die Full-HD-Filme der GH3 erscheinen sichtbar schärfer als die der Vorgängerin GH2, zeigen besser durchzeichnete Schatten, weniger Abbildungsfehler und Rauschartefakte. Mit dem 12–35-mm-Kit-Objektiv zieht der Autofokus zudem die Schärfe dezenter nach.
Bedienkonzept
Bei Panasonic erfolgt die Bedienung traditionell auf zwei Ebenen: zum einen über die klassischen, bei der GH3 reichlich vorhandenen Tasten, Schalter und Räder, zum anderen über den berührungsempfindlichen Monitor. Oft führen mehrere Wege zum Ziel. Beispielsweise lässt sich die Brennweite entweder mittels Skala am Touchscreen ändern oder am Objektiv.
© Panasonic
Der Anwender kann die Bedienoberfläche an seine Gewohnheiten anpassen, die GH3 gibt sich in dieser Hinsicht sehr flexibel. Unter anderem besteht hier die Möglichkeit, die zugeordneten Optionen des Quick-Menüs und die Funktionalität von vier Tasten und zwei Touchscreen-Feldern selbst zu bestimmen.
Bildqualität
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Fazit
Die Bild- und Videoqualität des neuen Top-Modells überzeugen und bringen die GH3 an die Spitze des Panasonic-G-Systems. Hoch willkommen auch das abgedichtete Gehäuse – die GH3 ist trotz des hohen Preises ihr Geld wert und verdient einen Kauftipp Video.
Alle Daten und Testergebnisse zum Panasonic Lumix DMC-GH3