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Testbericht Corel Pinnacle Studio 16 im Test

Corel hat Avid Studio aufgekauft und bietet es jetzt unter dem Namen Pinnacle Studio 16 an. Die Oberfläche und der komplette Programmcode von ist damit ausgetauscht. Was das Schnittprogramm leistet, zeigt der Test.

Corel Pinnacle Studio 16
  • +Sichere Stabilität
  • +Großer Umfang
  • -Schwächen bei Audiobearbeitung und Leistung

Recht clever schaltet Pinnacle Studio 16 an den Anfang die Medienverwaltung hinzu, die dem Organizer von Adobe recht nahe kommt. Das Rohmaterial lässt sich beim Import direkt mit Metadaten verschlagworten.

Neu ist die Option, Dateien vom Cloud-Service „Box“ einzuspielen. Bei Registrierung erhalten Pinnacle-Nutzer einen 50 Gigabyte großen Speicherplatz. Gut ist die automatische Überwachung von Video-, Bild- und Ton-Ordnern, wobei das Programm selbstständig erkennt, wenn neue Dateien hinzugefügt wurden.Speziell für Neulinge gibt es nun einen Storyboardmodus.

Effektvolle Titelgestaltung

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Fortgeschrittene können die Vorschau des Quellmaterials sowie der Timeline in zwei separaten Fenstern anzeigen. Das Trimmen des Materials funktioniert simpel auf der Timeline oder dem eigens zuschaltbaren Trimm-Modus. Anhand einer Vielzahl von Montage-Vorlagen kann die Software Vor- wie Abspann des eigenen Filmes aufpeppen.

Ähnlich umfangreich wie die Effektbearbeitung präsentiert sich das Titelwerkzeug. Damit die angewandten Effekte und Filter stets flüssig abspielen, rendert Pinnacle Studio 16 im Hintergrund. Die Audiobearbeitung fällt beim Pinnacle Studio 16 nicht so umfangreich aus.

Die Effekt-Bearbeitung offeriert Pinnacle Studio 16 in einem eigenen Fenster. Sobald man die Vorgehensweise begriffen hat, lassen sich Effekt leicht kombinieren und auf andere Clips übertragen. © Medienbureau Biebel&Sauer
Die Effekt-Bearbeitung offeriert Pinnacle Studio 16 in einem eigenen Fenster. Sobald man die Vorgehensweise begriffen hat, lassen sich Effekt leicht kombinieren und auf andere Clips übertragen.

Profil für Playstation & Co

Kleinere Abstriche müssen Pinnacle-Cutter bei der Leistungsfähigkeit machen. Fünf native AVCHD-50i-Spuren sind nicht schlecht, trotzdem können Cyberlink und Magix mehr. Bei AVCHD-50p schafft das Programm drei Echtzeitspuren ohne Ruckler.

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Das Pinnacle Studio 16 offeriert bei der Ausgabe das Authoring auf eine „Disc“, als Video­datei, auch mit 50p, sowie als Profil für vorbestimmte Geräte wie die Playstation 3 oder Xbox 360. Wie der Import, klappt auch der Export der fertigen Videodatei in die Cloud. Ferner erlaubt die Software das Hochladen für Facebook, YouTube oder Vimeo.

Fazit

Das Pinnacle Studio 16 wurde um einige sinnvolle Neuerungen verbessert und für geübte Pinnacle-Studio-Anwender optimiert. Der Storyboard-Modus erleichtert den Schnitt. Toll ist die sichere Stabilität und der große Umfang. Abstriche muss man bei der Audiokomponente sowie der Leistungsfähigkeit machen.

Produkt Corel
Pinnacle Studio 16
Preis 100 Euro
Internet www.corel.com
Betriebssystem Windows XP / Vista / 7
Software-Lieferumfang
Automatischer Schnitt
Batch-Capturing/Szenenerkennung vorhanden/vorhanden
Projektbackup komplett/konsolidieren —/vorhanden
Verwalten mit Metadaten Funktion nicht ideal umgesetzt
Anzahl Timelinespuren Video/Audio 24/24
Stereoskopie (3D) vorhanden
Rubberband/Livemischer/Scrubbing vorhanden/Funktion nicht ideal umgesetzt/vorhanden
Voice-Over/O-Ton abtrennen vorhanden/vorhanden
Timelinespuren Video/Audio 24/24
Blenden/davon 3D 500/23
Helligigkeit/Kontrast/Sättigung vorhanden/vorhanden/vorhanden
Farbkorrektur/Weich/Scharf vorhanden/vorhanden/vorhanden
Keyframe-Editing/Dynamik Funktion nicht ideal umgesetzt/—
Echtzeitspuren HDV/AVCHD/AVCHD 50P 9/5/3
Ausgabe-Berechnung H.264/AVCHD 1x
Bedienung max. 30 Punkte 21 Punkte
Funktionen max. 50 Punkte 37 Punkte
Leistung max. 20 Punkte 14 Punkte
Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 72 Punkte
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