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TESTBERICHT Sony Cybershot DSC-W690 – Digitalkamera mit 16 Megapixel

Mit 16- statt 18-Megapixel-Sensor und einem älteren Display ist die Sony Cybershot DSC-W690 50 Euro billiger als die ansonsten sehr ähnliche WX100.

Sony Cybershot DSC-W690

Hersteller
Sony
UVP
170.00 €
Wertung
44.5 Punkte
Testverfahren
1.6

Etwas größer, und mit 140 Gramm etwas schwerer als die WX100 ist die Sony Cybershot DSC-W690, ansonsten gleicht sie ihr wie ein Ei dem anderen. Erhältlich ist sie in den Farben Schwarz, Silber, Blau und Rot. Entsprechend gibt es auch zu Gehäuseform und Anordnung der Bedienelemente wenig Neues zu sagen. Wie alle W-Modelle bietet die Cybershot DSC-W690 nur vielfältige Automatikfunktionen, keine manuellen Einstellungsmöglichkeiten der Belichtung.
 

Auch beim Objektiv ist die DSC-W690 identisch ausgestattet wie die DSC-WX100: mit einem optischen 10-fach Zoomobjektiv, das im Weitwinkel mit guten 25 Millimetern startet und eine maximale Brennweite von 250 Millimetern bietet. Damit deckt man gefühlte 98 Prozent aller fotografischen Situationen ab. Durch den großen Telebereich muss man im Gegensatz zu anderen Kleinkompakten dieser Größe nicht auf Klimmzüge wie das Digitalzoom zurückgreifen, bei denen man doch nur an Bildqualität verliert.
 

Das Display der DSC-690 misst 3 Zoll und ist damit größer als bei der WX100, löst aber nur 76000 RGB-Pixel auf. Dadurch ist es deutlich weniger scharf, auch bei Helligkeit und Kontrast hat das kleinere Display der WX100 klar die Nase vorn. Legt man beide Anzeigen nebeneinander, ist der Unterschied deutlich. Wo die WX100 schräge Linien wie mit dem Lineal gezogen abbildet, sind bei der W690 doch schon mal ein paar Treppenstufen sichtbar.
 
Auch der 16-Megapixel-Sensor wird im direkten Vergleich nur zweiter Sieger. Die Auflösung liegt im Klassendurchschnitt und bei der Eingangsempfindlichkeit kann die W690 noch mit der WX100 mithalten – während sie im Weitwinkel knapp hinten liegt, hat sie im Tele sogar die Nase vorn. Ab ISO 400 zieht die WX100 dann aber klar davon. ISO 1600 und 3200 sind bei der W690 nicht mehr nutzbar, es sei den man steht auf „stone washed“-Effekte. Einen 12800-ISO-Modus wie bei der WX100 hat man ihr klugerweise gar nicht erst spendiert.
 
Die gute Leistung bei niedriger Empfindlichkeit kann sich angesichts des großen Zoombereichs bei kompaktem Ausmaß durchaus sehen lassen. Wer nicht auf den Cent schauen muss, sollte im Zweifelsfall aber trotzdem lieber zur 50 Euro teureren Cybershot DSC-WX100 greifen. Dafür sprechen das bessere Display und die deutlich bessere Bildqualität bei höheren Empfindlichkeiten.
 
Fazit: Die Sony Cybershot DSC-W690 ist eine brauchbare Kompaktkamera mit gutem Zoombereich. Ihr Problem: Die WX100 aus der gleichen Serie ist nicht viel teurer, aber deutlich besser.

Alle Daten und Testergebnisse zum Sony Cybershot DSC-W690

 
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