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Testbericht Sony Alpha SLT-A35 im Test

Die Alpha SLT-A35 (600 Euro) gehört wie ihre Vorgängerin A33 und die höher angesiedelte A55 zu den SLT-Modellen. Diese haben einen Spiegel im Strahlengang, der aber starr eingebaut und teiltransparent ist.

Sony Alpha 35

Hersteller
Sony
UVP
600.00 €
Wertung
44.5 Punkte
Testverfahren
1.6
Auszeichnung
Kauftipp Sucher in ColorFoto 9/2011

Er lässt permanent Licht in Richtung Bildsensor passieren und lenkt nur etwa ein Drittel davon auf die Phasen-AF-Module um. So kann der Sensor ständig ein Signal für das Live-View erzeugen, während zugleich der Phasen-AF aktiv bleibt. Live-View ist bei den SLT-Modellen wahlweise am Monitor oder im elektronischen Sucher möglich. Im Vergleich zu ihrer Vorgängerin besitzt die A35 einen höher auflösenden Sensor: 16 statt 14 Megapixel bietet der CMOS im APS-C-Format.

Prinzipiell erlaubt die SLT-Bauweise kompaktere Gehäuse, als bei einer konventionellen SLR. Auf Sensorreinigung hat Sony verzichtet, Bildstabilisierung aber ist an Bord. Die griffige Gummierung am Handgriff verdient Lob, ansonsten ist die Haptik des Gehäuses nur befriedigend. Im Gegensatz zu A33/A55 muss die A35 auf einen Schwenkmonitor verzichten; der 3-Zoll-Monitor mit einer Auflösung von 307 200 RGB-Bildpunkten ist fest eingebaut.

AF-Punkte kann man mit dem Finger beliebig in das Bildfeld setzen; die Größe des AF-Felds verändert man mittels Schieberegler.

Der elektronische 100-Prozent-Sucher besitzt eine Auflösung von 480 000 RGB-Pixeln und eine effektive Vergrößerung von 0,73x. Das Sucherbild ist hell und scharf; Farben wirken allerdings etwas entsättigt. Im dunklen Umfeld bleibt das Rauschen erträglich. Ein Live-Histogramm lässt sich einblenden. Dank Näherungssensor wird der TFT-Monitor abgeschaltet, wenn sich das Auge dem Suchereinblick nähert.

Zum automatischen Scharfstellen verfügt die A35 über ein Phasen-AF-System mit 15 Feldern (3 Kreuzsensoren). Die Auslöseverzögerung ist mit 0,36/0,41 s bei 1000/30 Lux durchschnittlich, die Bildfolgezeit mit 5,4 B/s respektabel. Die Kamera verfügt über alle gängigen Belichtungs- und Motivprogramme, ergänzt durch Scenes und Bildeffekte. Auch Schwenkpanoramen und 3D-Panoramen sind möglich. Automatischen Kontrast­ausgleich (DRO) gibt’s als Automatik, im HDR-Modus werden drei Stufenbelichtungen kombiniert.

Videos nimmt die A35 maximal in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) und mit AF-Unterstützung auf. Dabei lässt sich der Ton über das interne Stereomikro oder ein externes Mikro aufzeichnen. Dank ihres üppigen Angebots an Bedientasten lässt sich die A35 flüssig und intuitiv bedienen. Zudem kann man am Info-Bildschirm mittels Einstellrad direkt Einstellungen ändern, wenn man es nicht vorzieht, das betreffende Untermenü aufzurufen.

Bildqualität

Im Vergleich zur A33 und A55 hat die A35 noch ein Stück an Bildqualität zugelegt, nicht nur aufgrund der gegenüber der A33 höheren Auflösung, sondern auch wegen ge­ringerer Texturverluste. Auch die Dynamik ist bei höheren Empfindlichkeiten bis zu einer Blende besser. Im Vergleich zu den Modellen mit Four-Thirds-Sensor bleibt das Rauschen bis ISO 3200 akzeptabel.

Fazit
Sony SLT-A35 nimmt eine Sonderstellung ein: Sie pflegt das Erscheinungsbild einer klassi­schen SLR, wenngleich ihre Konstruktion durch die Kombination aus starrem Spiegel und elektronischem Sucher eine moderne Sony-Spezialität darstellt.

Wegen ihres fest eingebauten elektronischen Suchers erhält die A35 einen Kauftipp und empfiehlt sich als Alternative für alle, die eine komplett ausgestattete, aber dennoch kompakte
Systemkamera suchen. Eine hohe Punktzahl in Sachen Ausstattung verhindert bei der A35 nur das wenig Wertigkeit vermittelnde Kunststoffgehäuse.

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