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Testbericht SilverFast SE 8 - Scannen de Luxe

SilverFast in der neuen Version 8 vereinfacht das Scannen und optimiert die Resultate. Die Bedienung könnte aber noch weiter verbessert werden.

Der „Autopilot“ führt durch  die Scan-Schritte. Die selektive Farb-korrektur hilft dabei, Farbstiche, z.B. aus älteren Vorlagen, gezielt zu korrigieren.
Der „Autopilot“ führt durch die Scan-Schritte. Die selektive Farb-korrektur hilft dabei, Farbstiche, z.B. aus älteren Vorlagen, gezielt zu korrigieren.
Besonders die Störungskorrektur bei Aufsichtsvorlagen wie diesem Polaroid erfordert Finger-spitzengefühl.
Besonders die Störungskorrektur bei Aufsichtsvorlagen wie diesem Polaroid erfordert Finger-spitzengefühl.

Das Grundkonzept von SilverFast besteht darin, den gesamten Scanprozess von der Vorschau bis zum Speichern in einzelne kontrollierbare Schritte zu unterteilen, die
in sinnvoller Reihenfolge angeordnet sind. Dabei werden Scanvorlagen –  seien es
Aufsicht oder Durchlicht, Farbe oder Schwarzweiß – bestmöglich erfasst und auf einen der zahlreichen, im Menü vorwähl-baren Verwendungszwecke hin optimiert.

Um dabei auch weniger versierte Nutzer besser zu unterstützen, hat Lasersoft für SilverFast 8 den „WorkflowPilot“ neu gestaltet. Er führt den Nutzer in der richtigen Reihenfolge durch die je nach Scanvorlage und Anwendungszweck sinnvollen Schritte. Effekte von Einstellungsänderungen werden jeweils sofort im Hauptfenster der Vorschau dargestellt. Wer will, kann sämtliche Einzelschritte aber auch individuell ohne den WorkflowPilot abarbeiten.

SilverFast 8 lieferte im aktuellen Test mit dem CanoScan 9000F schon in der Basisver-
sion SE zügig und unkompliziert saubere Scanergebnisse. Doch die neue Version 8 lässt weiter Raum für Verbesserungen. Die Staub- und Fusselkorrektur beispielsweise arbeitete bei Dias sehr effektiv, bei Prints machte sie einen weniger überzeugenden Eindruck. Schön wäre es, wenn man bevorzugte Voreinstellungen speichern könnte – etwa zur Störungserkennung bei Prints eine höhere Empfindlichkeit und eine geringere Defektgröße, damit Motivdetails nicht verschwinden. Praktisch wäre auch, wenn beim Start nicht immer die kleinstmögliche 0,3-MP-Auflösung vorgegeben wäre.

Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, kann Silverfast 8 zum Testen von der Lasersoft-Homepage herunterladen. Drei Versionen werden angeboten: SE steht für „Special Edition“, die Einsteigerversion für knapp 50 Euro. SE Plus 8 für rund 120 Euro enthält noch mehr Features als SE, die das Scannen erleichtern und die Bildqualität weiter optimieren. Die Multi-Exposure-Funktion erhöht den Dynamikbereich bei Scans von Dias, reduziert Bildrauschen und sorgt besonders in den dunklen Bildbereichen für mehr Details.

Die professionelle Version SilverFast Ai Studio 8 für knapp 300 Euro bietet zudem noch den JobManager zur Stapelverarbeitung, den Experten-Modus zur Kontrolle aller Einstellungen sowie die Auto-IT8-Kalibrierung für möglichst präzise Farb-wiedergabe. Da Silverfast 8 jeweils mit scannerspezifischen Parametern programmiert ist, wird mit dem nächsten Scannerwechsel aber auch eine neue Software fällig.   

www.silverfast.com/scanner-software/de.html

 
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