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Sigma SD14
Mit einem Preis von 790 Euro passt die Sigma nicht mehr ganz in dieses Testfeld, doch als in ColorFoto Heft 11/07 die 600–800-Euro-Klasse verglichen wurde, lag der Preis noch deutlich über 1000 Euro. Die bislang dritte Sigma-SLR mit dem Dreischichten-Sensor von Foveon lässt die Verwandtschaft zu den Vorgängermodellen erkennen, wirkt insgesamt aber gefälliger. Was Wechselobjektive anbelangt, kann man aus dem Vollen schöpfen: Sigma SA ist die Bezeichnung für das dazugehörige Objektivbajonett, mit dem mehr als 40 Objektive, vom 8-mm-Fisheye bis zum 800-mm-Supertele, erhältlich sind.
Der Foveon-CMOS zeichnet die drei primären Grundfarben an jedem einzelnen Pixel in drei untereinander liegenden Schichten auf, wobei man sich die Tatsache zunutze macht, dass Silizium für rotes, grünes und blaues Licht in jeweils unterschiedlichen Materialtiefen empfindlich ist. Über die Sensorfläche sind 4,65 Mio. Pixel verteilt; multipliziert man nun die maximale Auflösung von 2640 x 1760 (= 4,65 Mio) Pixel mit Drei, so kommt man auf die von Sigma postulierten 14 Mio. „Farbrezeptoren“, was auch Bestandteil der Typenbezeichnung ist. Neben der Auflösungsstufe „Hi" (2640 x 1760 Pixel) stehen zwei niedrigere Stufen zur Wahl: „Med" (1776 x 1184 Pixel) und „Low" (1296 x 864 Pixel). Die Stufe „SuperHi" mit 4608 x 3072 (= 14 Mio) Pixel wird durch Interpolation erreicht. Die SuperHi-Stufe ist außerdem nur für JPEGs verfügbar, die direkt in der Kamera berechnet werden, nicht aber im RAW-Modus. Rechts neben dem Pentaprisma teilen sich ein Moduswahlrad und ein quadratisches LC-Display mit zuschaltbarer Beleuchtung den verfügbaren Platz.
Das Display ist beleuchtbar. Per Moduswahlrad werden Zeit-, Blenden-, Programmautomatik und Manuell vorgewählt.
Bildqualität
Sigma hat die SD14 überarbeitet und liefert die Kamera nun mit neuer Firmware (1.05) und RAW-Konverter (2.3) aus. Im Vergleich zum früheren Test in Ausgabe 8/07 führen diese Maßnahmen zu einer deutlich besseren Bildqualität – den Stand der Konkurrenz hat Sigma trotzdem noch nicht in allen Punkten erreicht:• Bilder einer Serie zeigen nun deutlich geringere Farbschwankungen als früher. Dennoch bleiben sichtbare Farbdifferenzen von Bild zu Bild, die bei einer zum Vergleich heran gezogenen Pentax K100D super nicht auftauchen. Eine zusätzliche Vergleichsserie wurde mit dem manuellen statt dem automatischen Weißabgleich der Sigma fotografiert – auch diese Serie zeigt die Farbschwankungen.
• Aufnahmen mit unterschiedlichen ISO-Einstellungen variieren weiterhin farblich stärker, als dies bei Konkurrenzmodellen üblich ist. Wer in einer Serie beispielsweise ISO-100- und ISO-400-Aufnahmen kombinieren will, muss die Farben nachträglich angleichen.• Der eingebaute RAW-Konverter liefert bei höheren Empfindlichkeiten noch immer unbrauchbare, stark fleckige JPEGs, so dass das Fotografieren im JPEG-Modus nur bedingt empfohlen werden kann.
• Das Problem der defekten Bilder scheint Sigma gelöst zu haben: Beim Nachtest im Dezember 2007 kam es weder zu Ausfällen bzw. Bildverlusten, noch tauchten Streifen in Bildern auf.
Das (abnehmbare) Staubschutzfilter verhindert wirksam das Eindringen von Schmutzpartikeln in das Gehäuse.
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$umbruch$ Beurteilung nach neuen Testkriterien
Sigma SD-14
Der Sensor der Sigma-Kamera ist in drei Schichten aufgebaut und landet in der Einordnung bei etwa 8 Megapixeln. Die Bildqualität ist bei ISO 100 und ISO 400 gut, allerdings sollten man RAW-Bilder machen, da die JPEGs bei höheren Empfindlichkeiten Farbflecken zeigen können. Während wir bei den meisten Kameras JPEG-Bilder für den Test auswerten, sind es bei Sigma deswegen RAWs.
Detaillierte Testergebnisse - Sigma SD14
Der OK-Taste im Zentrum des 4-Wege-Schalters können häufig gebrauchte Funktionen zugeordnet werden.

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