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Digitalkamera Samsung WB850F im Test

Die Samsung WB850F ist üppig ausgestattet: vom 21-fach-Zoom und manueller Steuerung über GPS-Modul bis hin zur kabellosen Übertragung von Dateien über WLAN hat sie alles zu bieten, was experimentierfreudige Fotografen zu schätzen wissen.

Samsung WB850F

Hersteller
Samsung
UVP
320.00 €
Wertung
35.0 Punkte
Testverfahren
1.6

Samsung WB850F
  • +üppige Ausstattung
  • +Bedienung ist einfach und übersichtlich
  • +gutes Display
  • -Hauttöne leiden sichtbar unter Bildfehlern

Wenn man die Samsung WB850F aus der Schachtel nimmt, ist man erst einmal erstaunt, denn sie wiegt respektable 250 Gramm. Die sind der zierlichen Kamera jedoch kaum anzusehen und liegen dank eines kleinen Wulsts neben dem 21-fach-Objektiv auch gut in der Hand. Auf der Oberseite dieser Ausbuchtung finden gleich zwei Einstellräder Platz: die Zoomwippe vorne und das Moduswählrad dahinter. Daran, dass auf der leicht und zuverlässig rastenden Scheibe gleich acht Symbole zu sehen sind, ist die Funktionsvielfalt schon zu erkennen.

Die WB850F bietet im ASM-Modus die Möglichkeit zur manuellen Steuerung von Blende und/oder Belichtungszeit oder nimmt die Einstellungen im Programm-Modus automatisch vor. Alternativ kann man mit den Programmen, die hinter dem Kürzel SCN zu finden sind, die empfohlenen Belichtungen für acht typische Aufnahmesituationen aktivieren. Wer sein Motiv nicht sicher in eine der vorgegebenen Szenerien einordnen kann, kann den Smart Auto-Modus entscheiden lassen. Videos nimmt die WB850F in Full HD mit 1920 x 1080 Pixel und 30B/S auf. mit Verschiedene Magic-Plus-Filter versehen Fotos und Videos mit lustigen oder künstlerischen Effekten.

Neben diesen Werkzeugen für bequemes oder experimentelles Fotografieren hält die WB850F weitere Extras bereit: Mithilfe der GPS-Funktion lassen sich Aufnahmen mit Geotags versehen oder Informationen über den momentanen Standort abrufen. Und über die WiFi-Schnittstelle kann man Aufnahmen per WLAN auf einen PC überspielen, auf dem Bildschirm eines Fernsehers präsentieren, per E-Mail versenden oder auf soziale Netzwerke oder Cloud-Dienste laden. Und ein kompatibles Smartphone dient im WiFi-Modus sogar als Fernauslöser, die Aufnahme wird auf dem Display des Smartphone angezeigt.

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Trotz der Funktionsvielfalt ist die Bedienung einfach und übersichtlich. Mit dem Schalter, an dem der Fotograf zwischen Foto- und Videomous wählt, kann man die Aufnahmegeschwindigkeit einstellen. Die WB850F kann nämlich Bildserien mit bis zu 10B/s aufnehmen oder Hochgeschwindigkeitssequenzen mit 240 B/s oder 480 B/s filmen, die sie mit 30 B/s in Zeitlupe ab spielt.

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© Samsung

Über eine Funktions-Tast (Fn) sind alle wichtigen Aufnahmeparameter schnell zugänglich. Charmant nostalgisch präsentiert sich dabei die Steuerung von Blende und Belichtung: Zwar nimmt man die Einstellungen über den Vierwegeschalter auf der Kamerarückseite vor, sieht dabei aber eine Animation von Zeit- und Blendenring. Das 3 Zoll große Amoled-Display zeigt dem Fotografen nicht nur das Motiv bzw. die gespeicherten Aufnahmen scharf und deutlich an, sondern blendet auf Wunsch auch die gewählten Einstellungen und eine Histogramm ein.

Samsung gehörte von Anfang an zu den Herstellern, die Kompaktkameras mit kurzen Brennweiten im Programm hatten und führt diese Strategie bei der WB850F fort. Das 21-fach-Zoom beginnt bei 23 mm mit einer Lichtstärke von 2,8. Leider kranken die Aufnahmen mit der kürzesten Brennweite an starken kissenförmigen Verzeichnungen, was die Begeisterung über dieses Extra ein wenig dämpft.

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Überhaupt halten weder die Aufnahmen noch die Messergebnisse so richtig mit den Komfortleistungen der WB850F mit: In Sachen Schärfe wecken Werte von 1642 LP/BH (ISO 100) und 1147 LP/BH (ISO 400) zwar einige Erwartungen, doch vor allem bei ISO 100 macht der außerordentlich starke Randabfall auf 965 LP/BH diese Stärke zunichte.

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Die Aufnahmen wirken nie wirklich knackig, stattdessen zeigt sich in größeren Flächen störendes Gegriesel. Vor allem Hauttöne leiden sichtbar unter diesen Bildfehlern. Aber auch in detailreichen Bildteilen machen sich Schwächen bemerkbar: Hier fehlt es an Brillanz, weil die Signalverarbeitung sehr feine Strukturen wie Rauschen behandelt und bei den „Bildverbesserungen“ Feinzeichnung und teilweise sogar Farben auf der Strecke bleiben.

Fazit

Die Samsung WB850F ist üppig ausgestattet: Vom 21-fach-Zoom und manueller Steuerung über GPS-Modul bis hin zur kabellosen Übertragung von Dateien über WLAN hat sie alles zu bieten, was experimentierfreudige Fotografen zu schätzen wissen – lediglich die Bildqualität hinkt deutlich sichtbar hinterher.

Alle Daten und Testergebnisse zum Samsung WB850F

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