Menü

Testbericht Samsung PL90

Die PL90 kostet nur 120 Euro, lässt sich über einen ausklappbaren USB-Stecker ohne zusätzliches Kabel an den Rechner anschließen und hat ein weitwinkliges 4-fach-Zoom.

Samsung PL90

Hersteller
Samsung
UVP
120.00 €
Wertung
47.0 Punkte
Testverfahren
1.5

Natürlich muss Samsung an anderen Ecken sparen: So bietet die  PL90 keinen mechanischen Bildstabilisator und nur ein vergleichsweise kleines, gering auflösendes 2,7-Zoll-Display, das nicht immer eine aussagekräftige Vorschau zeigt. Die Videoaufnahme ist auf maximal 640 x 480 Pixel beschränkt. Wer den rund 30 MB großen internen Speicher erweitern will, braucht microSD-Karten. Die Bedienung erfolgt über ein Schnellmenü, ein strukturell gut aufbereitetes Hauptmenü und eine Vier-Richtungs-Wippe. Der Autofokus funktioniert träge, aber einigermaßen zuverlässig.

© colorfoto

Die PL90 löst zwar mit bis zu 1346 LP/BH recht hoch auf, doch fällt der Texturverlust bei langen Brennweiten mit 3,2 Kurtosis (ISO 100) deutlich stärker aus als bei kurzen (1,8 Kurtosis). Im Vergleich zur Casio, die im Tele noch deutlicher an Leistung verliert, hat die Samsung bei ISO 400 den stärkeren Visual Noise (2,8 VN) und die schwächere Dynamik (7,7 Blenden). Dazu kommt eine teils ausgeprägte Randabschattung, Verzeichnung und chromatische Aberration.

Fazit: Das Verhältnis zwischen Preis und Ausstattung stimmt. Wegen deutlicher Abbildungsfehler im Weitwinkel und der schwachen Feinzeichnung im Tele bekommt die PL90 dennoch keine Empfehlung.

Samsung PL90

Alle Daten und Testergebnisse zum Samsung PL90

 
x