TESTBERICHT Plustek OpticPro ST640 - Filmscanner im Test
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Was für das Scannen von Dias und Negativen entscheidender ist, sind die Scanqualität und die Möglichkeit, die Scans über eine Software qualitativ aufzubereiten. Letzteres, weil der hohe Kontrastumfang von Dias oder die Farbmaske von Farbnegativen jede Automatik vor Probleme stellt. Wer die Bearbeitungsfunktionen nutzen möchte, der öffnet den Twain-Treiber (keine Mac-Unterstützung) aus einem Standardbildbearbeitungsprogramm, wie es sich mit „Presto! Image Folio“ im Lieferumfang befindet.
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Viele Kleinigkeiten machen das Arbeiten mit Software und Scanner sehr hakelig. Unser Testgerät wurde, wenn es einmal im Schlafmodus versank, von der Software nicht mehr erkannt und ließ sich nur durch Neustart reaktivieren. All das ließe sich verschmerzen, wenn der Scanner in Verbindung mit den Automatikfunktionen eine gute Scanqualität abliefern würde. Ein Dynamikumfang (ISO 21550) von 2,76, eine Auflösung von realen 780 Ppi (ISO 16067) und eine mittlere Farbabweichung von 15,5 Delta E belegen aber, dass er für hoch qualitative Scans vom Dia oder Negativ ungeeignet ist. Er ist allenfalls geeignet, bessere Thumbnails zu erstellen oder Papierfotos und Dokumente zu scannen.
Fazit
Der Plustek OpticPro ST640 ist für das Scannen von Filmvorlagen ungeeignet. Die Qualität des Geräts und das Handling sind nur für Scans von Dokumenten und Fotos ausgelegt und dafür hinreichend.
Knappe 400 LP pro inch (entsprechend 800 Ppi) löst der Scanner auf. Das liegt weit unter der theoretischen Grenze des Pixelproduzenten.
Autor/en:
Dietmar Wüller
Quelle:
COLORFOTO