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Testbericht Panasonic Lumix DMC-TZ25 im Test

Die Lumix-Kameras der DMC-TZ-Reihe positioniert Panasonic traditionell als Reisekameras – TZ steht für Traveller Zoom. Und genauso traditionell wird die Reihe der Entwicklung der Kameratechnik angepasst, aktuell mit der DMC- TZ25.

Panasonic Lumix DMC-TZ25

Hersteller
Panasonic
UVP
250.00 €
Wertung
64.5 Punkte
Testverfahren
1.6
Auszeichnung

Panasonic Lumix DMC-TZ25
  • +Üppiger Brennweitenbereich
  • +Sinnvolle Einstellmöglichkeiten
  • +Gute Bildqualität

Mit einem Gewicht von rund 200 Gramm und einer Dicke von 33 Millimetern spielt die Kamera nicht ganz in der Scheckkarten-Klasse, ist aber noch bestens für die Jackentasche geeignet. Die Kameraoberfläche aus gebürstetem Aluminium ist just an der Stelle, an der die Kamera beim Fotografieren gehalten wird, auf Hochglanz poliert. Das sieht sehr gut aus und freut den Designer, aber das Haltegefühl wird dadurch nicht besser. Irgendwie hat man doch Angst, dass einem das gute Stück aus den Fingern rutscht.

Bedienung

Das Einstellrad an der Kameraoberseite ist durch eine leichte Versenkung gut geschützt. Die stramme Friktion und tadellose Rastung bewirken zusätzlich, dass das Rad nicht unbeabsichtigt verstellt wird. Auch die Qualität der Bedienelemente ist einwandfrei. Allein für Ein / Aus und zur Umschaltung Wiedergabe / Aufnahme hätten wir uns eine andere Lösung gewünscht: Schiebeschalter sind anfällig und machen zu oft Ärger.

Ausstattung

Die Beschriftung der Tasten ist zwar dünn, aber gut lesbar - die weiße Schrift setzt sich auf dem uns vorliegenden schwarzen Kameragehäuse gut ab. Außer in schwarz ist die Panasonic Lumix DMC-TZ25 in den Farben Silber und Rot erhältlich. Sämtlich Buchsen für Anschlüsse werden von einem soliden Deckel geschützt, der sauber schließt. Das verhindert eine Verschmutzung der Steckbuchsen zuverlässig.

© Panasonic

Das 3-Zoll-Display mit 153 300 RGB-Pixeln bildet scharf und klar ab, die dargestellten Farben sind sehr natürlich. Das bewährte Panasonic-Menu ist übersichtlich und gut verständlich. Das Quick-Menu erlaubt direkten Zugriff auf öfter zu verändernde Werte, etwa Weißabgleich, Auflösung, ISO, Messcharakteristik und Displayhelligkeit. Neben der Programmautomatik stehen Zeit- und Blendenautomatik sowie komplett manuelle Steuerung zur Verfügung.

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Das Objektiv der Lumix DMC-TZ25 ist von Leica und mit einem Brennweitenbereich von 24 bis 384mm (KB) sehr großzügig bemessen. Es deckt alle Wünsche an eine Reisekamera bezüglich Brennweite ab: Mit KB-äquivalenten 24 mm sind echte Weitwinkelaufnahmen möglich und die fast 400 mm am Teleende bilden auch weiter entfernte Motive formatfüllend ab. Ein optischer Bildstabilisator hilft dabei, den weiten Telebereich auch effektiv nutzen zu können. Die Lichtstärke ist mit f3,3 im Weitwinkel und f5,9 im Tele eher durchschnittlich.

Bildqualität

Der Sensor hat eine Auflösung von „nur“ 12,1 Megapixeln, was sich in der Bildqualität sehr positiv auswirkt. Mit 50 bzw. 51 Punkten bei ISO100 (Weitwinkel / Tele) setzt die TZ25 für Kamera in der 300-Euro-Klasse Maßstäbe.

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Zwar fällt die Auflösung bei steigender Empfindlichkeit deutlich ab (von 1320 Lp/BH bei ISO100 bis 930 Lp/BH bei ISO3200 in der Bildmitte), aber der Randabfall liegt im erträglichen Bereich und sowohl die Messwerte für Dead Leaves als auch die Kurtosiswerte bescheinigen der Kamera auch bei höheren Empfindlichkeiten eine akzeptable Bildqualität. Bildrauschen ist zwar schon bei ISO100 erkennbar, erinnert aber von der Struktur eher an Filmkorn. Bis ISO800 sind die Bilder von guter Qualität, erst darüber geht es in den Keller. Mit einer Gesamtpunktzahl von 64,5 spielt die Lumix DMC-TZ25 ohne Frage in der Oberliga der Kompakten.

Fazit

Eine grundsolide Kamera mit einer vernünftigen Auflösung von 12 Mio Pixel und einem üppigen Brennweitenbereich. Für die sinnvollen Einstellmöglichkeiten und die gute Bildqualität gibt es den Kauftipp Reise.

Alle Daten und Testergebnisse zum Panasonic Lumix DMC-TZ25

 
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