Kompaktkamera Panasonic Lumix LX 7 im Test
- Testbericht
- Datenblatt
Panasonic Lumix DMC-LX7
- Hersteller
- Panasonic
- UVP
- 500 €
- Wertung
- 66.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.6
- +Sehr gute Verarbeitung
- +Guter Dynamikumfang
- +Gute Bildqualität
Bedienung
Das gilt auch für die verschiedenen Skalen und Einstellringe im Objektivbereich. Drei unterschiedliche Funktionen sind auf diese drei mechanischen Bedienelemente ausgelagert: Einstellen kann man das Seitenverhältnis der aufzunehmenden Bilder (16:9, 3:2, 4:3 oder 1:1), den Fokusmodus (automatisch oder manuell) sowie die Blende für den M-Modus (in 16 Stufen von maximaler Öffnung bis F8). Die mechanische Verarbeitung der rastenden Einstellringe ist erste Sahne, ebenso die stramme Friktion des Haupteinstellrads an der Kameraoberseite mit allein schon 10 möglichen Positionen – darunter P, A, S und M.
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Auf den zweiten Blick ist ein weiteres Bedienelement ohne Bezeichnung im Daumenbereich zu erkennen. Dieses Rändelrad lässt sich drücken und auch drehen. Drücken zum Aktivieren einer bestimmten Funktion, drehen zum Verändern dieser Einstellung. Schaut man noch genauer hin bemerkt man eine weitere kleine Wippe unter dem Haupteinstellrad mit der Bezeichnung ND/FOCUS. Damit wird bei Bedarf ein Graufilter eingeschwenkt – der auch in heller Umgebung das Fotografieren mit offener Blende ermöglicht – oder der Fokus von Hand eingestellt.
© Panasonic
Ausstattung
Der 3,8-fache Brennweitenbereich von 24 bis 90 Millimeter KB ist nur mäßig, ein Schmankerl dafür die enorme Lichtstärke der Optik. Im Weitwinkel liegt die Lichtstärke bei f1,4, im Tele bei f2,3. Hier hat Panasonic gegenüber dem Vorgängermodell (f2,0-3,3) noch einmal kräftig nachgelegt. Das bringt für den fotografischen Alltag viel mehr als Zoomorgien, denn in Verbindung mit dem 1/1,7 Zoll großen Sensor erlauben diese großen Blendenöffnungen endlich wieder das gezielte Spiel mit der Tiefenschärfe. Spitze.
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Die Kamera ist insgesamt sehr gut verarbeitet. Alle mechanischen Bauteile sind hochwertig, die Steckanschlüsse werden von gut sitzenden, gefederten Deckeln verschlossen. Nur das Stativgewinde sitzt leider weit außerhalb der Gehäusemitte. Der Blitz an der linken Kameraseite kommt nur auf Wunsch durch Betätigen eines Schiebers heraus. Nach getaner Arbeit wird er von Hand wieder zurückgedrückt. Video filmt die LX7 in Full-HD-Auflösung mit 50 Vollbildern und Stereo-Ton, Fotos kann sie im JPEG- und RAW-Format speichern.
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Bildqualität
Gut ist die Schärfe der Bilder, die der Prozessor nicht totrechnet. Die Abstimmung ist praxisgerecht, im Tele noch etwas weicher als im Weitwinkel. Der Schärfeverlust in den Ecken gegenüber der Bildmitte liegt über alle Empfindlichkeitsstufen hinweg unter 100 LP/BH, ein guter Wert.
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Auch der Dynamikumfang ist mit 10 Blenden bei ISO 100 und immerhin noch 8,7 Blenden bei ISO 1600 gut, lediglich das Rauschen wünscht man sich noch etwas reduzierter. Es ist zwar nicht wirklich störend, aber schon bei geringer Empfindlichkeit sichtbar.
Fazit
Die Panasonic Lumix DMC-LX 7ist eine tolle Kamera, die sehr viel kann. Ob Wasserwaage oder Blitzschuh - alles drin, alles dran. Auch die Bildqualität ist gut und tröstet über den Preis von fast 600 Euro hinweg.
Alle Daten und Testergebnisse zum Panasonic Lumix DMC-LX7