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KAMERATEST Olympus SP 610UZ

Wer unterwegs auch mit einer Kompaktkamera nicht auf extreme Telebrennweiten verzichten will, ist mit der Olympus SP 610UZ gut bedient.

Olympus SP-610UZ

Hersteller
Olympus
UVP
180.00 €
Wertung
26.0 Punkte
Testverfahren
1.6

Das 22fach-Zoom der 10,7 x 7,3 x 7,3 cm kleinen Kamera deckt den Brennweitenbereich von 28 bis 616 mm ab (bezogen auf KB) und arbeitet verblüffend schnell: Innerhalb von knapp 2,2 Sekunden durchläuft sie den gesamten Brennweitenbereich. Nicht ganz so vielseitig ist die Kamera bei der Belichtungssteuerung: Belichtungszeit und Blende können nicht manuell gewählt werden. Die Programmautomatik bietet lediglich die Möglichkeit zur Blendenkorrektur und der Wahl von Weißabgleich und Empfindlichkeit. Daneben stehen 16 Motivprogramme zur Wahl, und der „intelligente“ Auto-Modus optimiert für fünf typische Fotosituationen die Einstellungen für Fokus und Belichtung automatisch, verwehrt dem Fotografen jedoch jegliche Korrektur.

Zum Lieferumfang der SP 610UZ gehören statt eines Akkus vier AA-Batterien. Ins Batteriefach passen alternativ vier NiMH-Akkus, die sich via USB-Kabel aufladen lassen, während man die Bilder auf den PC lädt. Satt über den USB-Anschluss kann man die Dateien auch über eine optional erhältliche Eye-Fi-Karte kabellos auf die Festplatte übertragen oder auf eine Foto-Sharing-Seite im Internet laden.

Im Telebereich zeigt die SP 610UZ Ihre Schwächen, die allerdings nicht im überraschend sind: Selbst bei ISO 100 zeigen die Aufnahmen bei langen Brennweiten starkes Rauschen, die Feinzeichnung dagegen verschwindet fast völlig.

Fazit: Das Superzoom des Allrounders weckt bei reiselustigen Fotografen zu Recht Begehrlichkeiten, liefert aber im Telebereich eine Bildqualität, die für größere Ausdrucke nicht geeignet ist.

Alle Daten und Testergebnisse zum Olympus SP-610UZ

 
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