Testbericht Nikon D800E im Test
- Testbericht
- Datenblatt
Nikon D800E
- Hersteller
- Nikon
- UVP
- 3200 €
- Wertung
- 61.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.6
- +Bildqualität leicht besser als bei der D800
- +Hohe Auflösung
- +Gute Video-Leistung
- +Schnelle Auslöseverzögerung
- -Kein verstellbarer Monitor
In diesem Test steht die Bildqualität der D800E im Fokus. Ausstattung, Verarbeitung und Funktionen haben wir ausführlich im Test zur D800 unter die Lupe genommen.
Nikon D800E im Test: Bildqualität
Der optische Filter ohne Tiefpassfunktion ermöglicht in der D800E ein messbares Plus bei Grenzauflösung und Dead-Leaves-Wiedergabe, erhöht aber das potentielle Risiko von Moiré und Farbsäumen. Tritt dieser Fall ein, lassen sich die Artefakte mit nachträglicher Bildbearbeitung reduzieren. In Europa wird die D800E deshalb mit einem Freischaltcode für Capture NX2 ausgeliefert. Die Software selbst kann von der Nikon-Homepage heruntergeladen werden.
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Ausstattung, Bedienung und Performance der D800 und D800E sind - bis auf das Filter ohne Tiefpassfunktion - identisch. Trotzdem sind die Unterschiede in der Bildqualität mehr als marginal: Das Plus an Grenzauflösung beträgt im Schnitt etwa 130 LP/BH, bei den Dead-Leaves-Werten reicht die Spanne von etwa 150 LP/BH bei ISO 6400 bis 306 LP/BH bei ISO 100.
© Nikon
Vor allem bei ISO 100 liefert die D800E eine enorme Grenzauflösung von 2313 LP/BH bei einem Dead-Leaves-Wert von 2061 LB/BH, dazu geringes Rauschen, hohe Dynamik und akzeptable Kurtosis – für Studioporträts, Sachaufnahmen und Architekturfotografie kann man sich derzeit kaum Besseres vorstellen.
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Fazit
Der errechnete Durchschnitt bei der Bildqualität zwischen ISO 100 und 12.800 liegt bei rund 31 Punkten, ein Punkt mehr als bei der D800. Wie die Messwerte zeigen, kann sich der Aufpreis für die D800E also lohnen.
Alle Daten und Testergebnisse zum Nikon D800E