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TESTBERICHT Nikon Coolpix S4300 – Digitalkamera mit Touchscreen

In der Preisklasse unter 200 Euro angesiedelt, ist die Nikon Coolpix S4300 prima ausgestattet – sogar ein 3-Zoll-Touchscreen ist an Bord.

Nikon Coolpix S4300

Hersteller
Nikon
UVP
150.00 €
Wertung
29.5 Punkte
Testverfahren
1.6

Nikon, Coolpix, 4300 – gab es die nicht schon mal? Richtig, vor knapp zehn Jahren war die Coolpix 4300 mit ihrem 4-Megapixel-Chip fast eine technische Sensation, auch wenn das klobige Drumherum doch manchen potenziellen Käufer abschreckte. Mit der aktuellen Coolpix S4300 hat dieser Oldie allerdings nichts gemeinsam. Denn die S4300 ist so ziemlich das genaue Gegenteil. Technisch eher im Mainstream angesiedelt, ist sie optisch ein Hingucker: lein, mit chicen Rundungen und knapp 140 Gramm leicht, erhältlich in den Farben Silber, Schwarz, Rot und Weiß.

Von vorne betrachtet unterscheidet sich diese Coolpix nicht wesentlich von den anderen Kameras in Nikons S-Klasse. Ihr wahres Gesicht zeigt sie erst, wenn man die Rückseite betrachtet. Nur drei Tasten sind hier am rechten Displayrand positioniert. Richtig, es ist eine Touchscreen-Kamera. Von einer sehr angenehmen Größe und Deutlichkeit sind die Symbole am Display. Es macht auch richtig Spaß, mit dem zuverlässig funktionierenden Touchscreen zu fotografieren. Die Abbildung auf dem Display ist 60 x 45 mm groß. Es wird kein Rand abgeschnitten, dadurch hat man eine großzügige Abbildung über die gesamte Displaygröße und Farben, Kontrast und Schärfe des 3-Zoll-Displays mit 153.000 RGB-Pixeln sind sehr gut. So geht Touchscreen heute.

Auf Blitz, Selbstauslöser, Nahaufnahme und Belichtungskorrektur kann man jederzeit direkt zugreifen, andere Einstellungen sind tiefer im Menu vergraben. Durch die großen Symbole und den einfachen und logischen Aufbau des Menus findet man sie aber auch ohne Handbuch. Der tastempfindliche Bereich ist groß, und man muss nicht punktgenau die entsprechende Stelle berühren. Das macht den Umgang wesentlich einfacher und sicherer. Die Verarbeitung der Kamera ist solide - die Abdeckung für den USB-Anschluss etwas schlabbrig, die für das Akku- und Speicherkartenfach dagegen tadellos. An der langen Seite fixiert schnappt der Deckel zuverlässig ein und hält das Fach stabil verschlossen.

Die optische Ausstattung entspricht der kleineren Schwester S3300 : Ein Brennweitenbereich von 26 bis 156 mm (KB) deckt die normalen Anforderungen gut ab, die Lichtstärke von 3,5 bis 6,5 ist nicht gerade rekordverdächtig und mit Einschränkungen in der Praxis verbunden: Will man häufiges Blitzen vermeiden, sollte der ISO-Wert höher eingestellt werden - bei hohen ISO-Werten hat die Kamera aber kräftig mit Rauschen zu kämpfen. Für die Available-Light-Fotografie ist die Kamera daher kaum zu gebrauchen.

Bei ISO 100 sind die Bilder aber in Ordnung - sowohl im Weitwinkel als auch im Tele. Wie bei der S3300 ist die Auflösung für einen 16-Megapixel-Sensor gering (1242 LP/BH bei ISO 100 und Weitwinkel in der Bildmitte und 1057 LP/BH bei ISO 400), der Randabfall dafür akzeptabel. Er beträgt bei keiner Empfindlichkeit mehr als 240 LP/BH. Die visuelle Abstimmung ist gut – der Prozessor schafft es, bei ISO 100 Bilder ohne grobe Artefakte zu produzieren. Bereits ab ISO 400 steigt das Rauschen aber schnell an, was vor allem in den dunklen Graustufen unangenehm auffällt.
 
Fazit: Die Nikon Coolpix S4300 ist eine moderne Kamera mit einem erfreulich zuverlässigen Touchscreen zu einem fairen Preis. Die Bildqualität bei ISO 100 ist in Ordnung.

Alle Daten und Testergebnisse zum Nikon Coolpix S4300

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