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Testbericht Nikon Coolpix P7000

Die Antwort auf Canons G12: Nikons P7000 – zum gleichen Preis und mit ähnlicher Ausstattung.

Nikon Coolpix P7000

Hersteller
Nikon
UVP
450 €
Wertung
76.0 Punkte
Testverfahren
1.5

Zu den wenigen Unterschieden gehört das größere, fest verbaute 3-Zoll-Display. Außerdem deckt die P7000 dank 7-fach-Zoom den größeren Brennweitenbereich von 28 bis 200 mm ab, speichert 3 statt 2 Aufnahme­profile und erlaubt eine Belichtungskorrektur um 3 statt 2 Blenden.

Sie ist etwas breiter und höher, dafür 40 g leichter und wirkt fast überladen mit Bedienelementen. Aber trotz ihres riesigen Funktionsspektrums lässt sie sich einfach, schnell und größtenteils intuitiv bedienen. So überzeugt z. B. das Wahlrad, über das man direkt zu Optionen wie Weißabgleich, ISO und Belichtungsreihen gelangt. Dabei kann der Fotograf für die Auto-ISO-Einstellung einen Höchstwert vor­geben und den Weiß­abgleich über Farbtemperatur bzw. vier Kanäle fein abstimmen.

Ein internes Stereomikrofon zeichnet Ton zu HD-Videos (720p) auf. Der optische Sucher ist mit einem Dioptrineinstellrad ver­­sehen, der Autofokus etwas weniger treffsicher als der von Canons G12, aber schneller (Auslöseverzögerung 0,43/0,4 s im WW/Tele).

Überzeugend die Kurtosis-Wer­te, die für eine ungewöhnlich gute Feinzeichnung sprechen (0,0 bis ISO 400). Außer­­dem übertrumpft die P7000 die G12 mit schwä­­cherem Rauschen (1,0/2,1 bei ISO 100/400) und einer höheren, sehr gleichmäßigen Auflösung im Weitwinkel. Im Tele fällt die P7000 jedoch deutlich ab, wie die Ausschnitte auf der vorhe­rigen Seite zeigen. Zudem wies unser Test­ge­rät bei langen Brenn­­­weiten sichtbar einseitige Unschärfen auf: ein dezentriertes Objektiv.

Fazit: Eine gute Signalverarbeitung und doch eine Enttäuschung: Eine 550-Euro-Kamera sollte im Tele ein konstanteres Ergebnis liefern. Tele und Weitwinkel unterscheiden sich zu deutlich.

Alle Daten und Testergebnisse zum Nikon Coolpix P7000

 
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