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Testbericht Nik HDR Efex Pro – Komfortabel

HDR-Programme gibt es viele, die HDR Efex Pro von Nik-Software erwies sich im Test als besonders flexibel bei der individuellen Bildbearbeitung.

Für den schnellen und bequemen Erfolg stehen zu Beginn 33 Vorgaben aus 6 Kategorien links vom Hauptfenster zu Wahl. Diese Presets sind aber keine starren Vorgaben, sondern erlauben die Veränderung der vorprogrammierten Einstellungen. Regler und Optionen laden zum Experimentieren ein. Die Änderungen betreffen das gesamte Bild.

Die meisten Vorwahl-Optionen sind selbsterklärend. Im Zweifel hilft kurzes Ausprobieren oder ein Blick in die praxisgerechte PDF-Kurzanleitung. Bei Belichtungsreihen aus freier Hand und/oder bewegten Motiven im Bild helfen die Ausrichtungs- und Anti-Geisterbilder-Automatik beim Hochladen der Fotos. Entspricht das Ergebnis den Vorstellungen, wird es als neues Bild – im speicherfressenden TIF-Format – gespeichert. Besonders gelungene, individuell erstellte Effektkombinationen lassen sich zur weiteren Verwendung als eigenes Preset speichern.

© Nik
© Nik

Bildbearbeitung per Kontrollpunkt
Die hohe Schule der HDR-Erzeugung beginnt mit der gezielten Detailbearbeitung, die HDR Efex Pro – wie auch andere Nik-Software – mit der speziellen U-Point-Technik einfach macht. Dazu wird ein „Kontrollpunkt“ gesetzt, der sich über Farbe, Tonwert und Textur identifiziert. Änderungen, die an acht Parametern möglich sind, wirken sich dann auf identische Bildbereiche innerhalb eines variablen Radius aus. Soll der gleiche Effekt an anderer Stelle des Bildes wirken, lässt sich eine Kopie des Kontrollpunkts an die gewünscht Stelle verschieben.

Möglichkeiten und Komfort von HDR Efex Pro Nik haben mit 160 Euro für Download- oder Box-Version ihren Preis. HDR Efex läuft als Stand-Alone-Software oder als Plug-In mit Photoshop, Lightroom oder Aperture, dann auch mit vom jeweiligen Programm lesbaren RAW-Dateien. Eine Demo-Version erlaubt 15 Tage lang kostenloses Ausprobieren.

 
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