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Testbericht Mountainsmith Sideline II L

Mountainsmith Sideline II L

Hersteller
Mountainsmith
UVP
100.00 €
Wertung
55.0 Punkte
Testverfahren
1.5

Das graugrüne, beschichtete Nylon-Außenmaterial, von dem sich einzig die gelben Reißverschlusslaschen als Blickfang absetzen, das einfache und doch sportliche Design – der Mountainsmith Sideline II L zeigt schlichte Funktionalität. Er gehört zu den Foto­rucksäcken mit einem diagonalen Schultergurt. Dadurch lastet das Gewicht zwar nur auf einer Seite, dafür ermöglicht dieses Tragesystem einen schnellen Zugriff auf die Kamera: Über eine seitliche Öffnung kann der Fotograf direkt auf die Einzelteile zugreifen, ohne den Rucksack abzustellen. Obwohl mit 33 x 43 x 24 cm relativ kompakt, fasst der Sideline II L eine erstaunlich umfangreiche SLR-Ausrüstung, was er unter anderem der sinnvollen Einteilung des Kamerafachs verdankt. Mountainsmith sieht Kam­mern für bis zu zwei Spiegelreflexsysteme mit aufgesetzten Teleobjektiven (ca. 20 cm Länge), einen großen Blitz, ein Kameragehäuse und bis zu vier Wechselobjektive vor. Mithilfe von Klett lassen sich die Trennpolster bedingt an die individuellen Bedürfnisse anpassen – allerdings sind dem Grenzen gesetzt, da an den Außenwänden teils nur schmale Haftstreifen angebracht sind.

Im oberen Rucksackteil befindet sich ein gepols­tertes, 23 x 13 cm großes Universalfach. Mountainsmith legt ein Trennelement bei, das dieses Fach in zwei Hälften teilt, damit darin auch zwei größere Objektive sicher unterkommen können. Auf der Innenseite des Deckels sitzt ein fest vernähtes, zusätzlich ge­polstertes Täschchen für Spei­cherkarten. Das übrige Zubehör findet in vier recht geräumigen Außen- und einer ganzen Reihe von Innentaschen Platz. Außerdem gibt’s fünf Schlaufen, über die sich der Stauraum mit optionalen Taschen erweitern lässt.

Sicherheit: In den meisten Situationen dürften die dünnen, aber steifen Polster des Fotoeinsatzes ausreichen, um das Equipment vor Erschütterungen und Schlägen zu schützen. Zwei Schnallen sorgen dafür, dass die Kameras trotz des umlaufenden Reißverschlusses nicht herausfallen. Das Außenmaterial wirkt robust und lässt Spritzwasser sehr gut abperlen. Die Reißverschlüsse liegen jedoch ungeschützt, wodurch bereits bei Nieselregen Feuchtigkeit ins Rucksackinnere dringen kann. In solchen Fällen empfiehlt sich der Einsatz der Regenhülle, die in einem Fach am sonst unverstärkten Boden verstaut ist.

Komfort: Für einen Sling-Rucksack bietet der Sideline einen ordentlichen Tragekomfort. Der eine diagonale Schultergurt trägt sich mit seinem guten Polster angenehm und hat keine Nähte, die schmerzhaft drücken. Das Rückenpolster ist weich und gut belüftet, der Tragegriff dank gummierter Oberfläche komfortabel. Der Nutzungskomfort gewinnt durch den seitli­chen Zugang zum Fotofach, über den man zwei SLRs mit dem Objektiv nach unten verstauen kann.

Verarbeitung: Die Nähte scheinen stabil, die verwendeten Materialien widerstandsfähig und funktional. Die Reißverschlüsse laufen vergleichsweise leicht.

Fazit: Für 100 Euro bekommt der Fotograf hier viel Stauraum, einen guten Bedienkomfort und solide Verarbeitung. In Sachen Sicherheit gäbe es zwar noch ein paar kleine   Verbesserungsvorschläge unsererseits, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Alle Daten und Testergebnisse zum Mountainsmith Sideline II L

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