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Kompakte Leica D-Lux 5

Leicas Edelkompakte D-Lux 5 gehört zu den teuersten Kompaktkameras überhaupt.

Leica D-Lux 5

Hersteller
Leica
UVP
700.00 €
Wertung
72.5 Punkte
Testverfahren
1.5
Auszeichnung
Kauftipp Edelkompakte ColorFoto 3/2011

Für 700 Euro bekommt der Käufer hier ein lichtstarkes 3,8-fach-Zoom (f2,0-f3,3), 24 mm Weitwinkel und einen relativ großen CCD-Sensor mit 1/1,6-Zoll-Diagonale und 10 Megapixeln – sprich eine Kamera, die der etwa 200 Euro günstigeren Panasonic LX5 optisch wie technisch bis ins Detail zu gleichen scheint. Wie die LX5 hat die D-Lux 5 einen Bildstabilisator im Objektiv, manuelle Modi und diverse Einstellmöglichkeiten.

Sie kann Bilder sowohl in JPEG als auch in RAW und Videos mit 1280 x 720 Pixeln, 30 B/s, Autofokus und optischem Zoom aufnehmen, mit SDXC-Speicherkarten umgehen und 2 Aufnahmeprofile speichern. Das 3-Zoll-Display zeigt eine klare, scharfe Vorschau. Über den Zubehörschuh lässt sich der optionale Aufstecksucher Leica EVF1 (290 Euro) anschließen. An der Auflagefläche für den rechten Daumen befindet sich ein praktisches Druck/Drehrad zum Einstellen von Belichtungskorrektur, Blende und Verschlusszeit.

Das Zoom ist fein gestuft, der AF selbst bei schwachem Umgebungslicht absolut zuverlässig. Die Auslöseverzögerung liegt mit 0,46 und 0,5 s in etwa auf dem Niveau des Panasonic-Pendants. In Sachen Bildqualität zieht die D-Lux 5 der LX5 dagegen glatt davon: Ihre Auflösung ist mit bis zu 1242 LP/BH etwas höherer (LX5: 992 bis 1224 LP/BH), das Rauschen mit 1,3/2,1 VN schwächer (LX5: 1,6/3,2 VN) und der Dynamikumfang mit 9 Blenden bei ISO 400 größer (LX5: 7,3 Blenden).

Fazit: Obwohl weitestgehend baugleich übertrifft die D-Lux 5 die ohnehin schon überdurchschnittliche Panasonic LX5 mit einer sichtbar besseren Bildqualität. Kauftipp Edelkompakte.

Alle Daten und Testergebnisse zum Leica D-Lux 5

 
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