Testbericht Olympus Tough TG-1 im Test: Hart im Nehmen
- Testbericht
- Datenblatt
Olympus Tough TG-1
- Hersteller
- Olympus
- UVP
- 400 €
- Wertung
- 38.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.6
- +robuste Ausstattung
- +GPS-Modul
- +mit Handschuhen und unter Wasser bedienbar
- -Fotos wirken ein wenig weichgezeichnet
- -230 Gramm schwer
Dieses relativ hohe Gewicht ist der robusten Ausstattung des Outdoor-Modells geschuldet: Sie ist bruchsicher bis zu einem Gewicht von 100 kg, bis 12 Meter Tiefe wasserdicht, bei Stürzen von bis zu 2 Metern stoßfest und forstsicher bis zu -10° C. Den hohen Sicherheitsanforderungen entsprechend ist das Gehäuse der TG-1 sehr gut verarbeitet – wenn auch die Bedienelemente recht klein sind.
Bedienkomfort in allen Lebenslagen
Damit sich die Olympus Tough TG-1 mit Handschuhen oder unter Wasser genauso einfach steuern lässt wie mit bloßen Händen, kann man die Kamera durch Klopfen auf das Gehäuse bedienen. Dazu muss man in den Kameraeinstellungen die Funktion „Tap Control“ aktivieren – sie ist unter dem Menüpunkt „Robuste Artikel“ zu finden. (Unter diesem kuriosen Namen sind alle Outdoor-relevanten Funktionen zusammengefasst.)
Ein Klopfer auf die linke Gehäuseseite der Olympus Tough TG-1öffnet das Menü für alle Kameraeinstellungen, die in der ersten Bedienebene erreichbar sind. Das sind neben den bei vielen Kameras schnell verfügbaren Parametern wie Blitzmodus, Auflösung, Komprimierung und Blendenkorrektur auch die Einstellungen für Selbstauslöser, Makromodus, Weißabgleich, Serienmodus und ISO-Einstellungen.
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Der Fotograf kann sogar einstellen, wie fest oder wie leicht die Berührung sein soll, bevor die Kamera reagiert. Diese Steuerung funktioniert einfach und zuverlässig, solange man die Kamera in der Hand hält oder auf einem festen Untergrund ablegt.
Zur komfortablen Ausstattung der Olympus Tough TG-1 gehört ein GPS-Modul ebenso wie der Panorama-Modus, Videoaufnahmen in Full-HD-Qualität, Bildstabilisator, Gesichts- und Haustiererkennung sowie ein Dutzend digitaler Filter und verschiedene Szene-Modi. Auf dem Moduswählrad auf der Kamerarückseite gibt es überdies die Positionen C1 und C2, unter denen sich die Einstellungen für zwei Nutzerprofile speichern lassen – so kann man ohne Vorbereitungen mit den favorisierten Einstellungen arbeiten.
Zubehör für Taucher
Der Brennweitenbereich des lichtstarken Vierfachzooms (2.0-4.9/25-100 mm KB) lässt sich mit den optional erhältlichen Konvertern FCON-T01 (Fisheye) und TCON-T01 (Telekonverter) noch erweitern. Wer die Kamera mit auf Tauchgänge nehmen will, die tiefer als 12 m unter Wasser führen, kann das bis zu 45 m Tiefe wasserdichte Gehäuse PT-053 kaufen, an das sich ein externer Unterwasserblitz sowie Unterwasser-Makro- und Weitwinkel-Konverter anschließen lassen.
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Fazit
Ausstattung und Verarbeitung der Olympus Tough TG-1 sind vorbildlich. Die zahlreichen Funktionen der Kamera lassen sich dank eines gut durchdachten Bedienkonzepts gut steuern. Leider kann die Bildqualität mit dem Bedienkomfort nicht mithalten.
Alle Daten und Testergebnisse zum Olympus Tough TG-1