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KAMERATEST Casio Exilim EX-ZR200

Mit der Exilim EX-ZR200 will Casio im gehobenen Kompaktsegment punkten. Dazu betont der Hersteller sie in der Kommunikation vor allem ihr Tempo und ordnet sie in der High-Speed-Reihe ein.

Casio Computer Exilim EX-ZR200

Hersteller
Casio Computer
UVP
220.00 €
Wertung
45.0 Punkte
Testverfahren
1.6

„Während andere Kameras noch das Objektiv ausfahren, machen Sie mit der EX-ZR200 längst die besten Fotos und Videos. So verpassen Sie keinen schönen, spannenden oder einzigartigen Moment mehr.“ heißt es selbstbewußt auf der Internetsite von Casio. Das „Rapid Shutter"-Prinzip soll auch mit komplexen Bildberechnungen noch funktionieren.
Tatsächlich kommt die Kamera nach dem Anschalten auffallend schnell zur Sache und auch vom Autofokus gibt es zumindest im Weitwinkelbereich nur Gutes zu berichten: 0,07 Sekunden bringen hier satte 4,5 Punkte, im Telebereich lässt Sie allerdings Punkte liegen: Für eine AF-Zeit von 0,6 Sekunden gibt es hier nur 2 von 5 Punkten.
Viel Tempo braucht viel Strom, folglich ist das große Akkufach nicht zu übersehen. Der hier eingesetzte Akku ist doppelt so dick wie bei anderen digitalen Kompaktkameras und auch die elektrische Leistung des Akkumonsters ist laut Aufdruck mehr als doppelt so groß. So schafft man auch längere Touren ohne Akkuwechsel. Auch der üppige Brennweitenbereich von 24 bis 300 Millimeter KB prädestiniert die EX-ZR200 für Schnappschusstouren aller Art. Größe und Gewicht der Kamera erlauben dabei den Transport in der Jackentasche. Eine nette Immer-dabei-Kamera also. Das Gehäuse ist glatt, ein etwa 8 mm breiter strukturierter Streifen an der Gehäuseseite ist jedoch erstaunlicherweise breit genug, um ein vernünftiges Haltegefühl zu vermitteln.

Das Einstellrad an der Kameraoberseite bietet zehn Rastpositionen für unterschiedliche Einstellungen. Bedientasten und Vierwegetaster sind bis auf Oberflächenniveau versenkt. Das sieht nicht nur schön aus, sondern verhindert auch unbeabsichtigte Tastenbetätigungen. Das Menu ist einfach und verständlich - allerdings wenig intelligent. Jedes Mal müssen viele Positionen durchgetastet werden, um an eine bestimmte Stelle zu gelangen. Die Kamera merkt sich nichts.
Mit der Funktion Premium Auto Pro erweitert Casio die Programmautomatik. Sie kann auch HDR- oder Available Light-Funktion bei Bedarf automatisch zuschalten.  Erfreulich, dass man trotzdem wahlweise Blende oder Verschlusszeit vorgeben kann oder im manuellen Modus gleich beides. Obwohl die ZR200 mit 24 mm KB schon weit in den Weitwinkelbereich hinein ragt, hat man ihr noch zusätzlich eine „Wide-Shot-Funktion“ verpasst. Die Kamera simuliert dabei mit Hilfe von Multishotaufnahmen ein Super-Weitwinkel mit Kleinbild-äquivalenten 14 oder 18 Millimetern.
Der 1/2,3 Zoll kleine CMOS-Bildsensor löst 16 Megapixel auf und filmt in FullHD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit Stereoton. Die Bildqualität ist für den kleinen Sensor ordentlich, die Auflösung bleibt bis ISO 800 in der Bildmitte und den Ecken über 1000 LP/BH, die Dead-Leaves-Werte über 600. Der Auflösungsverlust in den Ecken ist dabei mit rund 200 LP /BH geringer als bei vergleichbaren Kameras. Bei ISO1600 geht die Abbildungsleistung vor allem in den Ecken in die Knie. Das Rauschen ist schon bei niedriger Empfindlichkeit sichtbar, erinnert durch seine unregelmäßige Struktur aber eher an Filmkorn und fällt weniger unangenehm auf als bei anderen Kameras.
Fazit: Tempo, Tempo, Tempo. Für 250 Euro macht die Casio Exilim ZR200 ordentlich Speed. Auch die Abbildungsleistung ist ok, so wird die Kamera zum stimmigen Gesamtpaket.

Alle Daten und Testergebnisse zum Casio Computer Exilim EX-ZR200

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