TESTBERICHT Canon Powershot D20
- Testbericht
- Datenblatt
Canon Powershot D20
- Hersteller
- Canon
- UVP
- 310 €
- Wertung
- 43.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.6
© Canon
Versteifungsrippen, sichtbare Innensechskant-Schraubenköpfe und unterschiedliches Außenmaterial vermitteln den Eindruck, dass man mit dieser Kamera alles machen kann. Das Akkufach und das Fach für die Steckanschlüsse werden mit einem rastenden Deckel verschlossen und gesichert. Auch ohne sie auf den Boden fallen zu lassen um zu sehen, wie robust sie wirklich ist, kann man festhalten: ein grundsolides Stück Kamera.
© Canon
Das Canon-Menü ist übersichtlich, die Begriffe sind logisch. Eine Func. Set-Taste gewährt den Schnellzugriff auf wichtige, häufiger zu verändernde Menüpositionen. 32 verschiedene Aufnahmemodi erlauben den komplett automatisierten Betrieb, damit man sich voll aufs Motiv konzentrieren kann, darunter auch ein Unterwasserprogramm. Freunde der Bildverfremdung finden zudem sieben Kreativmodi wie Fischauge, Miniaturisierung oder Monochrom. Das integrierte GPS-Modul zeichnet Ort und Zeitpunkt bei jeder Aufnahme auf, das im Liferumfang enthaltete Utility-Programm ermöglicht dann die exakte Nachverfolgung der Reise mit Google-Maps.
Wie bei praktisch allen wasserdichten Kameras bleibt das Zoom komplett im Gehäuse, was die Möglichkeiten doch deutlich einschränkt. Der Brennweitenbereich von 28 bis 140 mm (KB) sollte für die allermeisten fotografischen Situationen aber ausreichend sein. Videos nimmt die D20 in Full-HD auf, zu den Video Features gehört auch eine Super Slow Motion-Funktion. Stabilisiert wird die Aufnahme mit dem „Intelligent IS“ genannten System, das mit sieben verschiedenen Modi arbeitet.
Der 1/2,3-Zoll-CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 12 MP kann bei ISO 100 in Weitwinkelstellung durchaus überzeugen. Zwar ist auch hier schon ein deutliches Bildrauschen erkennbar, aber Schärfe und Differenzierung sind gut und auch die Haut unsere Modelle wird sauber wiedergegeben. In der Telestellung leidet die Schärfe erheblich, die Bilder wirken verschwommen. Das kostet Punkte. Und ab ISO 400 ist das Rauschen dann doch so stark, dass die Bildqualität leidet. Die AF-Zeiten liegen über alle Brennweiten im Bereich von 0,4-0,5 Sekunden.
Fazit: Eine robuste Kamera, die im Weitwinkel auch bei der Bildqualität überzeugt. Der Teleabfall ist ob des relativ geringen Brennweitenbereichs stark.
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