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TESTBERICHT Canon Powershot A1300

Die Canon Powershot A1300 ist eine Einsteigerkamera mit einer Besonderheit: Sie hat einen optischen Sucher.

Canon Powershot A1300

Hersteller
Canon
UVP
120.00 €
Wertung
24.5 Punkte
Testverfahren
1.6

Sie sieht aus wie die Powershot A810 und fühlt sich durch das an der linken Seite markant dickere Gehäuse auch an wie die Powershot A 810 - das wird doch nicht … ? Doch, es wird. Die Canon Powershot A1300 ist eine A810, der man zusätzlich einen integrierten optischen Sucher spendiert hat. Ein optischer Sucher, der nichts weiter als ein kleines Sichtfenster in der Kamera ist. Aber es gibt ungünstige Beleuchtungsverhältnisse, die eine Bildbeurteilung am Display unmöglich machen. Und dann ist auch ein kleiner optischer Sucher hilfreich.
 

© Canon

Die Qualität aller Bedienelemente ist gut, ihre Kennzeichnung groß und deutlich. Vor allem: Sie sind allesamt angenehm groß. Die Tasten an der Kamerarückseite haben einen Durchmesser von 8,5 mm, der Auslösetaster an der Kameraoberseite einen von sage und schreibe 12 mm. In der Mitte des Vierwegetasters befindet sich die Func-Set-Taste, die wichtige Parameter direkt anzeigt. Das Display ist nur 2,7 Zoll groß und mit 76.000 RGB-Pixeln nicht eben hochauflösend, die Abbildung aber scharf und natürlich, Symbole und Text daher gut lesbar. Hat der Nutzer Fragen, kann er direkt mit der Fragezeichentaste Hilfe anfordern. Hilfetext und eine Abbildung der betreffenden Bedienelemente werden daraufhin am Display angezeigt. Neben der vollautomatischen Belichtungssteuerung kann man auf diverse Programmautomatiken zurückgreifen, die für 32 unterschiedliche Aufnahmesituationen die richtigen Einstellungen bieten. Videos nimmt die Powershot A1300 in 1280 x 720 LP auf.
 
Die Brennweite von 28 bis 140 mm (KB) ist alltagstauglich, auch wenn es im Vergleich zu anderen Kameras wenig klingt. Man wird eher ein paar Millimeter im Weitwinkel vermissen als im Telebereich. Natürlich gibt es auch ein digitales Zoom, welches das Bild noch größer macht – es ist aber nur eine Ausschnittvergrößerung in der Kamera, deshalb sollte man diese Funktion besser meiden.
 
Mit einer Mittenauflösung von 1557 LP/BH (WW, ISO 100) und einem Randabfall Richtung 400 LP/BH liegt die Canon Powershot A1300 gleichauf mit der A810 und durchaus auch mit deutlich teureren Kameras. Wie bei der A810 kosten hohe Werte für das visuelle Rauschen (VN 2,4) und die Kurtosis (2,8) schon bei ISO100 viele Punkte. Die Darstellung im Tele ist weicher und weniger akzentuiert, die Weitwinkelleistung eigentlich OK. Auch wenn die versprochene „hervorragende Bildqualität … für Bildvergrößerungen bis zum Format DIN A3+ und hochwertige Ausschnittvergrößerungen“ natürlich etwas weit her geholt ist. Für einen UVP von 120 Euro ist die Gesamtleistung in Ordnung.
 
Fazit
Die Canon Powershot A1300 ist eine unkomplizierte Einsteigerkamera mit brauchbarer Abbildungsleistung bei ISO 100. Der optische Sucher hilft, wenn das Display überstrahlt.

Alle Daten und Testergebnisse zum Canon Powershot A1300

 
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