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TESTBERICHT Canon Pixma Pro-1: Drucker mit 12 Farben

Mit 70 cm Breite und 28 kg Gewicht macht der Canon Pixma Pro-1 gewaltig Eindruck: Zwölf Tintentanks mit Lucia-Pigmenttinten und einem „Chroma Optimizer“ genannten farblosen Fluid übernehmen die Druckarbeit.

Canon Pixma Pro-1

Hersteller
Canon
UVP
900.00 €
Wertung
82.0 Punkte
Testverfahren
1.5

© ColorFoto

Beim Drucken geht der A3+-Tintenstrahler Canon Pixma Pro-1 eher unkonventionell vor, denn es wird mit Schwarz gemischt: Im voll gesättigten Gelb finden sich dunkle Sprenkel, die das Feld dunkler, aber auch etwas weniger gesättigt erscheinen lassen. Dies gilt auch generell für den Fotoeindruck: Die Farben wirken etwas dunkel und wenig leuchtend. An Abstufungen und Präzision gibt es absolut nichts auszusetzen, sie sind perfekt. Die Grautreppe ist konstant in Richtung Blau verschoben, das ist sicherlich erwünscht und gibt unter vielen Lichtbedingungen einen neutraleren Eindruck bei SW-Bildern. Übrigens brauchen die Prints einige Stunden, um ihr endgültiges Aussehen zu erreichen. Doch vor allem in der Handhabung wird der Pro-1 den Ansprüchen an ein Profi-Gerät nicht gerecht. Das beginnt bei den endlosen Wartungszyklen, mit denen der Drucker immer wieder nervt. Und die meisten Inkjets sind deutlich schneller als 3 min und 15 s. Die Anzeige des Tintenfüllstands beginnt sehr schnell zu sinken, und nach der ersten Warnung darf man noch lange weiterdrucken. Die Tintenkosten haben wir mit etwas über einem Euro pro A4-Print ermittelt. Das ist okay, aber auch nicht günstig.


Fazit
Der Canon Pixma Pro-1 bietet gute Bildqualität mit etwas ungewöhnlicher Abstimmung, aber Mängel in der Handhabung, die man bei einem Printer dieser Klasse nicht erwarten würde.

Alle Daten und Testergebnisse zum Canon Pixma Pro-1

 
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