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Testbericht Canon EOS 7D - Im Raw-Test

Als Canons Spitzenmodell der APS-C-Klasse steht die EOS 7D in direkter Konkurrenz zur Nikon D300s.

Canon EOS 7D RAW

Hersteller
Canon
UVP
1300.00 €
Wertung
52.5 Punkte
Testverfahren
1.6

Im Vergleich zu dieser hat sie die höhere nominelle Auflösung: 18 statt 12 Megapixel. Der optische Sucher ist mit 100 % Bildfeldab-deckung und 0,63x effektiver Vergrößerung dem Sucher der D300s ebenbürtig. Gleiches gilt für den 3-Zoll-Monitor mit 306 700 RGB-Pixeln und großem Betrachtungswinkel.


Der 19-Punkt-Autofokus ermöglicht eine kurze Auslöseverzögerung (0,33/0,44 s), die Kombination aus zwei Digic-4-Bildprozessoren Serienaufnahmen mit ordentlichen 7,5 B/s. Im Live-View-Betrieb kann der Anwender wahlweise mit Phasen- oder Kon­trast-Autofokus arbeiten und diverse Aufnahmeinfos, ein Histogramm und eine 2D-Wasserwaage einblenden. Beim manuellen Fokussieren hilft die Lupenansicht mit 5- bis 10-facher Vergrößerung. Dank der Movie-Taste kann der Anwender direkt vom Einzelbild- in den Filmmodus wechseln. Die maximale Auflösung beträgt 1920 x 1080 Pixel bei variabler Bildwiederholrate (30, 25, 24 B/s). Einstellungen werden entweder über das Display an der Oberseite und die ihm zugeordneten Tasten vorgenommen oder über den rückseitigen Monitor, der sich durch Drücken des Q-Buttons ganz einfach in einen Datenmonitor mit Funktionsfeldern verwandeln lässt. 

Bildqualität
Egal ob Auflösung, Textur oder Bildrauschen – die Canon legt im RAW-Test gegenüber JPEG noch einmal ordentlich zu. Einzig die Dynamik fällt ab, da die kamerainterne
JPEG-Verarbeitung den Objektkontrast stärker anzuheben scheint als Lightroom mit unseren Standardeinstellungen. Mit etwas Feintuning beim Konvertieren dürfte man dieses Manko allerdings recht gut in den Griff bekommen.

Im Vergleich zum übrigen Testfeld schneidet die EOS 7D in etwa durchschnittlich ab: Die hohen Dead-Leaves- (bis 1051 LP/BH) und die ordentlichen Kurtosis-Werte (0,1 bis 0,3) gleichen aus, was die Canon EOS 7D durch das relativ ausgeprägte Bildrauschen ab ISO 400 (0,8 bis 3,6 VN) und die leicht unterdurchschnittliche Dynamik (8,7 bis 4 Blenden) verliert. Die Auflösung liegt trotz 18-Megapixel-Sensor eine Spur unter dem, was die Nikon D7000 aus ihrem 16-MP-CMOS holt, übertrifft aber die Leistungen der Nikon D300s um weit mehr als 100 LP/BH (1521 bis 1688 LP/BH).

Format JPEG RAW
LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble
ISO100 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1491 / 1099 / 0,8 / 0,8 / 9,5 1564 / 1051 / 0,3 / 0,5 / 8,7
ISO400 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1462 / 962 / 0,9 / 1,0 / 9,5 1564 / 938 / 0,2 / 0,8 / 8,0
ISO800 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1428 / 848 / 1,0 / 1,1 / 9,5 1571 / 862 / 0,2 / 1,0 / 7,7
ISO1600 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1345 / 560 / 1,1 / 1,3 / 9,0 1569 / 832 / 0,2 / 1,2 / 7,0
ISO3200 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1216 / 441 / 0,6 / 1,8 / 8,0 1521 / 685 / 0,1 / 1,6 / 6,3
ISO6400 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1188 / 323 / 0,7 / 2,7 / 7,0 – / 620 / 0,1 / 2,4 / 5,0
ISO12800 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1112 / 244 / 0,8 / 4,0 / 6,5 – / 491 / 0,1 / 3,6 / 4,0
ganze Tabelle anzeigen


Fazit
Alles in allem sprechen die Messergebnisse der EOS 7D für eine sehr gute Bildqualität, vor allem für eine gute Detailwiedergabe und eine kontrastreiche Abbildung. Gegenüber JPEG bringt das RAW-Format ein markantes Plus.

Den JPEG-basierten Test der Canon EOS 7D finden Sie hier .

www.canon.de

Alle Daten und Testergebnisse zum Canon EOS 7D RAW

 
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