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Fotopraxis Tipps zur Olympus OM-D E-M5: Belichtung und Weißabgleich

Die Olympus OM-D E-M5 gehört zu den Top-Modellen der Micro-Four-Thirds-Kategorie. Wir geben Tipps zu Belichtungsmessung, manuellem Weißabgleich und Mehrfachbelichtung.

Olympus OM-D E-M5
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© Olympus

Tipps zur Olympus OM-D E-M5

Der digitale Nachfahre des Kameraklassikers Olympus OM gibt sich edel und robust: Das Gehäuse der OM-D E-M5 (54 Punkte im Test) besteht aus einer Magnesiumlegierung und ist gegen Spritzwasser abgedichtet. Über das Programmwahlrad links neben dem Sucher lassen sich bei der OM-D Standardbelichtungsprogramme und Videomo­dus vorwählen.

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Darüber hinaus bietet die OM-D E-M5 viele Möglichkeiten für kreative Experimente - unser Autor Karl Stechl gibt hierzu hilfreiche Tipps. Diesmal im Fokus: Belichtungsmessung, manueller Weißabgleich und Mehrfachbelichtung.

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© Karl Stechl

Belichtungsmessung

Neben Matrix-, Spot- und mittenbetonter Messung bietet die OM-D die Spotmessvarianten „Spitzlichter“ und „Schatten“. Beim Anmessen von sehr hellen Bildpartien oder tiefen Schatten verhindert man damit eine drohende Unter- oder Überbelichtung. In diesem Fall wurde mit Spotmessung „Spitzlichter“ auf die hellsten Partien der vom Gegenlicht erhellten Herbstblätter gemessen. Mit Matrixmessung wäre das Bild deutlich zu dunkel geworden.

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© Karl Stechl

Manuelle WB-Korrektur

Jedes WB-Preset (z. B. „Sonne“) lässt sich auf zwei Farbachsen justieren: Gelb-Blau (A) und Grün-Magenta (G) – allerdings nicht im Schnell­einstellmenü, sondern im Anwendermenü unter „Color/WB“ (Menüpunkt „WB“, Pfeiltaste rechts).

Durch Drücken der Video-Aufnahmetaste macht die Kamera ein Vorschaubild mit der gewählten Weißabgleichseinstellung. Darüber hinaus erlaubt die OM-D auch das direkte Einstellen von Kelvin-Werten und die WB-Messung mit zwei Anwenderspeichern.

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© Karl Stechl

Mehrfachbelichtung

Wie bei der klassischen Film-Mehrfachbelichtung lasssen sich bei der OM-D zwei aufeinander folgende Aufnahmen zu einem Bild überlagern. „Auto Ev“ passt dabei die Belichtung an.

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Eine Alternative ist das Überlagern von bis zu drei auf der Karte vorhandenen RAW-Aufnahmen zu einem Bild. Dabei kann jedes Bild in seiner Helligkeit abgeschwächt bzw. verstärkt werden, um den Gesamteindruck zu optimieren. Nach Bestätigung wird die Überlagerungsaufnahme als separates Bild gespeichert.

 
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