Fotopraxis Tipps zur Olympus OM-D E-M5: Belichtung und Weißabgleich
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Darüber hinaus bietet die OM-D E-M5 viele Möglichkeiten für kreative Experimente - unser Autor Karl Stechl gibt hierzu hilfreiche Tipps. Diesmal im Fokus: Belichtungsmessung, manueller Weißabgleich und Mehrfachbelichtung.
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Belichtungsmessung
Neben Matrix-, Spot- und mittenbetonter Messung bietet die OM-D die Spotmessvarianten „Spitzlichter“ und „Schatten“. Beim Anmessen von sehr hellen Bildpartien oder tiefen Schatten verhindert man damit eine drohende Unter- oder Überbelichtung. In diesem Fall wurde mit Spotmessung „Spitzlichter“ auf die hellsten Partien der vom Gegenlicht erhellten Herbstblätter gemessen. Mit Matrixmessung wäre das Bild deutlich zu dunkel geworden.
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Manuelle WB-Korrektur
Jedes WB-Preset (z. B. „Sonne“) lässt sich auf zwei Farbachsen justieren: Gelb-Blau (A) und Grün-Magenta (G) – allerdings nicht im Schnelleinstellmenü, sondern im Anwendermenü unter „Color/WB“ (Menüpunkt „WB“, Pfeiltaste rechts).
Durch Drücken der Video-Aufnahmetaste macht die Kamera ein Vorschaubild mit der gewählten Weißabgleichseinstellung. Darüber hinaus erlaubt die OM-D auch das direkte Einstellen von Kelvin-Werten und die WB-Messung mit zwei Anwenderspeichern.
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Mehrfachbelichtung
Wie bei der klassischen Film-Mehrfachbelichtung lasssen sich bei der OM-D zwei aufeinander folgende Aufnahmen zu einem Bild überlagern. „Auto Ev“ passt dabei die Belichtung an.
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