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Tipps Olympus OM-D E-M5: Kreative Belichtungsreihen und Blitz

Was die OM-D neben einem 16-Megapixel-Sensor, elektronischem Sucher und Metallgehäuse an praktischen Funktionen zu bieten hat, berichtet ColorFoto-Autor Karl Stechl. Heute im Fokus: Belichtungsreihen und das Aufsteckblitzgerät FL-LM2.
Olympus OM-D E-M5 Tipps © Olympus

Tipps zur Olympus OM-D E-M5

Die Olympus OM-D E-M5 (54 Punkte im Test) erlaubt verschiedene Arten von Belichtungsreihen: Beim AE BKT werden je nach gewähltem Belichtungsprogramm Blende oder Zeit bzw. Zeit und Blende zugleich variiert; möglich sind bis zu 7 Stufenbelichtungen zwischen 0,3 und 1 EV.

Beim FL BKT wird dagegen nur das Blitzlicht unterschiedlich dosiert (3 Belichtungen in Stufen von 0,3 bis 1 EV). Beim ISO BKT bleiben Verschlusszeit und Blende konstant, stattdessen wird die ISO-Einstellung variiert (3 Belichtungen in Stufen von 0,3 bis 1 EV). Eine Spezialität der OM-D ist das ART-Bracketing, erreichbar über die Einstellung ART am Programmwahlrad.

© Maximilian Mutzhas

1. ART-Belichtungsreihe im Menü aktivieren

Im ART-Menü kann man einen von 11 Effektfiltern wählen: Pop Art, Soft Fokus, Blasse Farben, Weiches Licht, Monochrome Film, Lochkamera, Diorama, Crossentwicklung, Zartes Sepia, Dramatischer Effekt oder Gemälde. Die letzte Option in der Reihe ist die ART-Belichtungsreihe (ART BRK).

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ART-Filter im Auswahlmenü selektieren

Mit der rechten Pfeiltaste gelangt man in ein Auswahlmenü, in dem sich festlegen lässt, welche Filter beim ART-Bracketing tatsächlich zum Zug kommen sollen. Neben den Art-Filtern stehen dort auch verschiedene Bildstile wie Porträt, Vivid oder Natural zur Wahl.

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Einzelne ART-Filter individuell anpassen

ART-Filter können im Aufnahmemenü vor ihrer Verwendung – einzeln oder in einer Belichtungsreihe – individuell angepasst werden. Je nach Filter stehen dabei unterschiedliche Intensitäten oder weitere Optionen wie z.B. Rahmeneffekte bereit.

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Der Blitz

Die OM-D besitzt kein eingebautes Blitzgerät, hat aber das Aufsteckblitzgerät FL-LM2 im Lieferumfang. Es wird wie üblich in den Blitzschuh geschoben, koppelt über einen zusätzlichen Stecker mit dem Zubehöranschluss der Kamera und rastet dabei ein; zum Entriegeln muss man eine Taste drücken. Aktiviert wird das Blitzgerät durch Hochklappen.

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Weitere Besonderheiten: Die kürzeste Blitzsynchronzeit lässt sich zwischen 1/60 und 1/250 einstellen, zusätzlich kann man ein unteres Zeitlimit für die Langzeitsynchronisation in Programm- und Zeitautomatik eingeben. Der Blitz kann unabhängig von der Hauptbelichtung korrigiert werden (wenn gewünscht, aber auch kombiniert); Blitzbelichtungsreihen sind möglich.

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