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Fotoreise Reisen und Fotografieren in Nepal

Profifotograf Maximilian Weinzierl berichtet über seine abenteuerliche Reise im Kathmandu-Tal.

Stupa und Pagode - Maximilian Weinzierl © Maximilian Weinzierl

Nepal, zwischen China und Indien gelegen, ist ein erstaunliches Land mit acht der welthöchsten Berge, vielfältigen Gottheiten, farbenfrohen Tempeln, Pagoden und Klöstern, fremdartigen Kulthandlungen und freundlichen Menschen, von denen man mit „Namaste“ (Verehrung Dir) begrüßt wird.

Schon der normal Reisende ist von der Flut der Eindrücke mehr als überwältigt. Als Fotograf könnte man in Anbetracht der Motivvielfalt schier außer sich geraten. Nepal überfordert schnell, also langsam angehen lassen! Es ist das Eintauchen in eine andere Welt, in der die Zeit stehen geblieben ist und in der Mythen, Wunder, Aberglaube und Sagen auf der Tagesordnung stehen. Und so sehr ich mich als jemand, der aus dem fremden westlichen Kulturkreis stammt, auch bemühe, ich werde die Zusammenhänge nie ganz begreifen können.

Geschichtsträchtige Orte

Die bedeutenden Städte des Kathmandu-Tals sind vollgepackt mit historischen Kultur­gütern unermesslichen Ausmaßes: Schauver­gnügen für Wochen. Dazu das gigantische Bergmassiv des Himalayagebirges, die Reisterrassen, die Seenlandschaft, das Dschungel-, Gras- und Sumpfland, und überall freundliche Nepali – Menschen, die mir stets herzlich und aufgeschlossen begegnet sind.

Ratgeber: Fotografieren in Schnee und Eis

Das Zusammenleben ist geprägt von einer großartigen Toleranz. Die beiden großen Religionen Hin­duismus und Buddhismus bestehen nicht nur friedlich nebeneinander, sondern sind sogar oftmals ineinander verwoben, sodass ein und dasselbe Heiligtum bzw. ein und dieselbe Gottheit von beiden Glaubensrichtungen gleichzeitig verehrt wird. Auch die Rituale vermischen sich.

Spektakuläre Motive

Ob man nun eine der bedeutenden Städte Kathmandu, Patan, Pokhara, Bodnath, Bhaktapur usw. besucht, im Auto oder Bus übers Land reist oder eine Trekkingtour in den Bergen unternimmt, die farbenprächtigen Fotomotive werden nie ausgehen. Und dennoch gibt es absolute Höhepunkte, Eindrücke, die man nie mehr vergessen wird. Pashupatinath z.B., wo ein ganzer Flussabschnitt an der Tempelanlage von beißendem weißen Rauch eingehüllt ist, – hier verbrennen die Hindus ihre Toten.

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Ein weiteres atemberaubendes Erlebnis ist das Abendglühen des Himalaya-Hauptkamms beim Sonnenuntergang.  In dieser Höhe hat man einen sensa­tionellen Blick über das Kathmandu-Tal auf die gegenüberliegende Anapurna Range und die Manaslu-Gruppe. Nicht minder beeindruckend ist dann ein Flug mit Buddha Airin einer kleinen Turboprop-Maschine zum Mount Everest. Bei klarer Sicht werden von oben die gewaltigen Dimensionen des Himalayagebirges erst richtig erahnbar.

Auf dem Elefantenrücken

Ein Erlebnis besonderer Art ist sicherlich auch die Expedition per Elefant im Chitwan-Nationalpark: durch mannshohes Elefantengras und Urwälder mit riesigen Salsa-Bäumen auf der Suche nach den letzten wildlebenden Indischen Panzernashörnern. Für uns fremdartig ist der Umgang mit Tieren: Kühe sind heilig und keinesfalls darf auf Spinnen oder ähnliche Kleinlebewesen getreten werden. Es könnte eine Wiedergeburt eines Menschen sein, der sich in einem vorherigen Leben etwas zuschulden kommen ließ.

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