Bildbearbeitung Klare Sicht mit Photoshop Elements 10
© Heico Neumeyer
Schritt 1: Ebenentechnik
Laden Sie zuerst das Bild mit dem scharf abgebildeten Berg. Wählen Sie es per Strg+A aus, kopieren Sie es mit Strg+C in die Zwischenablage, und schließen Sie die Aufnahme gleich wieder. Bei der Arbeit mit dem Mac betägiten sie wie immer die Cmd-Taste statt der Strg-Taste.
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Schritt 2: Differenz-Modus
Wechseln Sie im Menü oben links im Ebenenbedienfeld von „Normal“ zur Füllmethode „Differenz“. Ziehen Sie den dunklen Berg deckungsgleich über den hellen, sodass Sie möglichst wenig helle Konturen sehen. Feinheiten spielen bei diesem Arbeitsschritt keine Rolle, kleine Unegelmäßigkeiten brauchen Sie deshalb nicht zu beachten.
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Schritt 3: Ebenenmaske hinzufügen
Eine Ebenenmaske soll im nächsten Schritt die überflüssigen Bildbereiche der oberen Aufnahme verbergen, das ist in unserem Beispiel der unscharfe Fensterrahmen. Klicken Sie dazu unten im Ebenenbedienfeld auf die Schaltfläche „Ebenenmaske hinzufügen“, während Sie die Alt-Taste gedrückt halten.
Ratgeber: Richtig freistellen mit Adobe Photoshop CS6
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Schritt 4: Ebenenmaske retuschieren
Unten links in der Werkzeugleiste schalten Sie zu weißer Vordergrundfarbe. Klicken Sie auf das Pinselwerkzeug. Oben in den Optionen richten Sie eine weiche Werkzeugspitze mit 600 Pixel Durchmesser und die Füllmethode „Hartes Licht“ ein. Ziehen Sie über den Berg. Das Weiß in der Ebenenmaske macht den scharfgestellten Berg aus der oberen Ebene wieder sichtbar, die zwei Aufnahmen mischen sich.
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Schritt 5: Transformieren
Richten Sie den Fensterrahmen noch gerade. Zunächst ziehen Sie im Ebenenbedienfeld das Vorhängeschloss neben der „Hintergrund”-Ebene in den Mülleimer; der Name wechselt jetzt zu „Ebene 0”, und die Ebene ist damit auch gleich aktiviert. Starten Sie mit Strg+T das „Freie Transformieren”. Photoshop Elements zeigt nun einen Rahmen und Eckanfasser.
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Tipps & Tricks
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Präzise mit Pfeiltasten: Im Schritt 2 verschieben Sie die obere Ebene, um sie möglichst deckungsgleich an die Hintergrundebene anzupassen. Manchmal gelingen die Bewegungen dabei nicht hundertprozentig genau. Doch sofern das Verschiebenwerkzeug aktiviert ist, können Sie die Ebene auch mit den Pfeiltasten durchs Bild bugsieren und punktgenau platzieren – in präzisen Ein-Pixel-Schritten. Nehmen Sie die Umschalttaste dazu, wenn Sie größere Zehn-Pixel-Sprünge verwenden wollen.
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Ratgeber Photoshop: So arbeiten Sie mit Smart-Objekten
Legen Sie die Ebenen zunächst von Hand übereinander, arrangieren Sie die Bilder wie beschrieben im Differenz-Modus und wechseln Sie zurück zum Normal-Modus. Wählen Sie „Auswahl, Alle Ebenen“, dann folgt „Bearbeiten, Ebenen automatisch überblenden“ mit den Optionen „Bilder stapeln“ und „Nahtlose Töne und Farben“. Photoshop mischt die Bilder so, dass aus allen Ebenen die schärferen Bildpartien sichtbar bleiben.
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