Fotopraxis Food fotografieren in der Küche
© Maximilian Weinzierl/Archiv
Sie kochen gern. Sie fotografieren gern. Warum nicht einfach beide Leidenschaften miteinander verknüpfen? Da ist man manchmal in der Küche beim Kochen, und plötzlich ergibt sich eine fotogene Ansicht von den Lebensmittelzutaten: Sei es das knallige Rot von gebratenen Krustentieren oder das intensive Grün von kurz angedünstetem Lauchgemüse, aber auch die Vorbereitung von kulinarischen Genüssen – hier handgemachte Maccheroni, die traditionell über ein bemehltes Holzstäbchen gerollt werden. Alles Food-Stilllife-Motive, die großartige Bilder ergeben können.
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Die Kamera wird nur aus der Hand verwendet (kein Stativ). Als Licht kommt ein externes Blitzgerät zum Einsatz. Der Trick, der diese Kochbilder gut aussehen lässt, besteht darin, dass das Blitzlicht nicht aus der Kamerarichtung kommt. Am besten wird es – kabellos gesteuert – über dem Motiv und leicht nach hinten platziert (rechte Seite, alle hier gezeigten Foodaufnahmen wurden in dieser Art und Weise aufgenommen).
Ins rechte (Blitz-)Licht gerückt
Das Blitzgerät sollte schnell auf- und abgebaut werden können. Am einfachsten geht das, wenn Sie jemanden haben, der Ihnen kurzzeitig das Blitzgerät in der gewünschten Position festhält. Bewährt hat sich auch ein Saugfuß, mit dem das Blitzgerät schnell an jeder glatten Fläche befestigt und wieder abgenommen werden kann, oder ein universeller Feststellarm mit Tischklemme, der ebenfalls schnell hin- und wegmontiert ist. Die Stellung des Blitzgeräts bleibt dabei erhalten. Diese Real-cooking-Spontanbilder eignen sich besonders gut, um ein individuelles Rezeptbuch für Freunde zu illustrieren oder einen Küchenkalender zu gestalten.
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