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Kaufberatung Top 5 der Redaktion: DSLRs bis 3.000 Euro

Sie wollen eine DSLR kaufen? Dann heißen die Fragen: Teures Vollformat oder günstiger APS-C-Sensor? Canon oder Nikon? Wir stellen Ihnen die besten, von der Redaktion empfohlenen Spiegelreflexkameras bis zur höheren Mittelklasse vor.
Beste DSLRs bis 3.000 Euro © Hersteller/Archiv

Eine Vollformat-DSLR für 3.000 Euro? Immer mehr Amateure sagen ja. Zwei neue Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon machen das Vollformat mit einem Preis von unter 2.000 Euro deutlich erschwinglicher, während DSLRs mit dem standardmäßig kleineren APS-Format (23 x 15 mm) einen praktischen Kompromiss aus Bildqualität, Größe und Kosten bieten. 

Kaufberatung Systemkameras: Worauf Sie beim DSLR-Kauf achten sollten
 
Wir haben zusammen mit der Preisvergleichs-Plattform guenstiger.de die Preisentwicklung aktueller DSLR-Modelle beobachtet und die Favoriten der Redaktion zusammengestellt. Hier präsentieren wir Ihnen 5 Top-DSLRs bis 3.000 Euro, die wir nach unserem aktuellen Testverfahren 1.6 geprüft haben.

Dabei gilt: Nur wirklich gute Objektive ermöglichen, die Top-Messergebnisse zu realisieren. Die besten Objektive für jede Kamera finden Sie über unsere Objektiv-Bestenlisten oder über unser Schnellfinder-Tool.

Galerie: DSLRs bis 3.000 Euro

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Pentax K-30 © Pentax
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Platz 5: Pentax K-30 - wind- und wetterfest

Die günstige Pentax punktet weniger mit Geschwindigkeit, denn mit ihrer soliden Bildqualität und Ausstattung: Das mit Kunststoff überzogen Edelstahlgehäuse ist wind- und wetterfest. Mit an Bord ist ein überzeugendes, kontrastreiches Drei-Zoll-Display. Das übersichtliche Bedienkonzept mit zwei Einstellrädern rundet das praktische Handling ab.

Beste Bildqualität: Nikon D800

Die Spitzenposition unserer DSLR-Top 5 kann sich die Nikon D800 (60,5 Punkte im Test) sichern: Mit einer Auflösung von 36 Megapixeln (7360 x 4912, FX-Sensor) und einer Top-Bildqualität mit einem Maximum an Schärfe und relativ geringem Rauschen macht sie den Profi-DSLRs Konkurrenz. Vorteil der Rekordauflösung der Nikon D800: Man benötigt diese zwar nicht immer; die Reserven für hochaufgelöste Bildausschnitte aber sind phänomenal.

Klassentypisch besteht das Gehäuse der Nikon D800 aus einer robusten Magnesiumlegierung und ist gegen Spritzwasser abgedichtet. Hinzu kommen viele Konfigurationsmöglichkeiten, eine intuitive Bedienung und ein integrierter Blitz, der auch als Master für externe Blitzgeräte genutzt werden kann. Eine Besonderheit der Nikon-DSLR ist ihr USB-3.0-Anschluss, ein Vorteil ihr geringer Stromverbrauch, wenn nicht im Live-View fotografiert wird.

Pixelmonster: Die Nikon D800 bringt es auf eine AUflösung von 36 Megapixeln. © Nikon
Pixelmonster: Die Nikon D800 bringt es auf eine AUflösung von 36 Megapixeln.

In puncto Auslöseverzögerung inklusive Autofokus ist die Nikon D800 eine der schnellsten Kameras ihrer Klasse. Allerdings bremsen die enormen Datenmengen die Serienbildgeschwindigkeit: Sie schafft gerade mal einen Durchsatz von 4 B/s, nach 10 Bildern ist Schluss, was sie für Sport- und Lowlight-Aufnahmen weitgehend disqualifiziert. Im Videobetrieb zieht sie die Schärfe zudem nur sehr unzuverlässig nach. Eine Schwäche in dieser Preiskategorie ist überdies der fehlende verstellbare Monitor.

Kauftipp Preis-Leistung: Canon EOS 6D

Canons EOS 6D (57 Punkte im Test) präsentiert sich mit 20-Megapixel-Vollformatsensor und günstigen Preis besonders zeitgemäß. Einen klaren Mehrwert kann die Spiegelreflexkamera mit ihrem eingebautem GPS-Modul verbuchen, der Geotagging und das Aufzeichnen der Reiseroute selbst bei ausgeschalteter Kamera ermöglicht. Mit an Bord der EOS 6D ist eine WLAN-Funktion, um die Bilder auf einen Rechner zu übertragen oder per Smartphone fernzusteuern.

Konnektivität satt: Die Canon EOS 6D kommt mit WLAN- und GPS-Modul. © Canon
Konnektivität satt: Die Canon EOS 6D kommt mit WLAN- und GPS-Modul.

Das Bedienkonzept der Canon-DSLR ist einfach und intuitiv, die Fokussierung schnell. Der Phasen-AF arbeitet selbst bei schlechtem Licht vergleichsweise zügig. Die Auslöseverzögerung liegt bei flotten 0,35 s. Deutlich länger dauert es im Live-View und im Videobetrieb mit 2,2 s. Mit 4,4 JPEG- oder RAW-Bildern pro Sekunde in Serie ist die Canon EOS 6D zwar nicht herausragend schnell, dafür werden JPEG-Serien bei Sport, Spiel und Action nur durch die Speicherkartengröße begrenzt.

Pentax: Guter Ausstattungs-Mix

Pentax zielt mit seiner robusten Outdoor-DSLR K-30 (52,5 Punkte im Test) auf ambitionierte Hobby-Fotografen, die für weniger als 600 Euro eine solide DSLR suchen: Die 16-Megapixel-DSLR ist mit 81 Dichtungen vor Staub und Spritzwasser geschützt und mit ihrem Edelstahlgehäuse für Temperaturen bis -100 Grad ausgelegt. Mit an Bord ist zudem ein integrierter mechanischer Bildstabilisator - beides ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.

Robust: Die Pentax K-30 kommt mit Staub- und Spritzwasserschutz. © Pentax
Robust: Die Pentax K-30 kommt mit Staub- und Spritzwasserschutz.

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Zur Ausstattung der Spiegelreflexkamera gehört ein optischer 100-Prozent-Sucher mit 61x effektiver Vergrößerung. Wenngleich die K-30 in puncto AF-Leistung nicht zu den schnellsten ihrer Klasse gehört, kann sie mit einer soliden Bildqualität und sicheren AF-Leistung in Lowlight-Situationen auftrumpfen. Beim Filmen fehlt der K-30 allerdings die Schärfenachführung, an gleichmäßigen Strukturen leidet zudem die Bildqualität unter Farbfehlern.

 
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