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Testverfahren 1.5 Der Fotorucksacktest - Testverfahren 1.5

Viele Vor- und Nachteile eines Fotorucksacks fallen versierten Fotografen zwar schon auf den ersten Blick auf, einige gravierende Schwächen zeigen sich aber erst im praktischen Einsatz. Deshalb müssen unsere Testkandidaten zunächst -einen Outdoor-Fototrip überstehen, bevor wir sie im Testlabor genau unter die Lupe nehmen. COLORFOTO bewertet die Fotorucksäcke in vier Kategorien: Die Sicherheit und der Komfort stehen an erster Stelle. Darauf folgen die Ausstattung und die Verarbeitung.

Sicherheit (maximal 35 Punkte)

Ein guter Fotorucksack muss die Kameraausrüstung vor Erschütterungen und starken Vibrationen ebenso schützen wie vor Nässe und Langfingern. Wir bewerten, wie stabil sich die Geräte befestigen und mit Polstern absichern lassen. Für einen Kompressionsgurt vergeben wir Extrapunkte. Ein Rucksack mit wasserfesten Außenmaterialien und Reißverschlüssen bekommt die volle Punktzahl für Wasserschutz. Aber auch eine mitgelieferte Regenhülle, wasserabweisendes Material und verdeckte, gut geschützte Reißverschlüsse sind uns Punkte wert. ¬Optimal: ein integriertes Zahlenschloss. Wir lassen aber auch -gelten, wenn sich die beiden Reißverschlusslaschen mit einem Vorhängeschloss verbinden lassen.

Komfort (maximal 35 Punkte)

Trage- und Nutzungskomfort gehen hier zu gleichen Teilen ein. Damit der Rucksack komfortabel auf dem Rücken sitzt, sollte er möglichst wenig wiegen, handlich sein und ein flexibles Tragesystem bieten, das die Last gleichmäßig verteilt. Zudem ¬bewerten wir, wie weich die Polster der Tragegurte und des Rückenteils ausfallen und ob der Rücken aus¬reichend belüftet ist. Für einen guten Tragegriff und -riemen vergeben wir Bonuspunkte. Unter Nutzungskomfort verstehen wir unter anderem, dass die Geräte schnell zugänglich und die Schnallen einfach verstellbar sind. Positiv werten wir auch, wenn sich das Tragesystem abnehmen und der Rucksack als Trolly einsetzen lässt. Der Boden sollte verstärkt sowie mit Standfüßen versehen und der Reißverschluss mit Handschuhen zu bedienen sein.

Ausstattung (maximal 20 Punkte)

Wir untersuchen das Fassungsvermögen des Rucksacks, die Innenausstattung des Kameraeinsatzes und werten die Möglichkeiten, Stauraum und Funktionalität mittels optionalen Zubehörs zu erweitern. Um das Fassungsvermögen zu beurteilen, vergleichen wir das Volumen des Kameraeinsatzes sowie die Anzahl und Größe der zusätzlichen Fächer. Findet eine SLR mit großem Teleobjektiv Platz, ein zweites Kamerasystem, ein zusätzliches Gehäuse, ein Blitz? Der Kameraeinsatz sollte möglichst viele Trennwände haben, die wir mittels Klettbändern beliebig positionieren können. Für eine Stativhalterung geben wir ebenso Pluspunkte wie für ein Notebookfach, wobei wir zwischen einem für maximal 15-Zoll- und einem für größere Laptops unterscheiden.

Verarbeitung (maximal 10 Punkte)

In dieser Kategorie geht es vor allem um die Haltbarkeit des Rucksacks. Wir prüfen, wie stabil und hochwertig die verwendeten Außen- und Innenmaterialien und wie gut die Nähte verarbeitet sind. Die Reißverschlüsse sollten zudem leicht laufen.

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