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Systemkameras Zeiss Ikon M: Produktion eingestellt

Die Produktion der 2004 vorgestellten Messsucherkamera Zeiss Ikon mit M-Bajonett ist ausgelaufen. Restbestände werden noch abverkauft.
Zeiss Ikon M © Zeiss

Unter dem Namen „Zeiss Ikon“ präsentierte Carl Zeiss auf der Photokina 2004 eine neue Messsucher-Systemkamera für Objektive mit (Leica) M-Bajonett. Von der bei Cosina in Japan gefertigten 35-mm-KB-Kamera wurden seither laut Zeiss „tausende“ Exemplare an Fotografen in aller Welt verkauft.

Auf ColorFoto-Nachfrage bestätigte Carl Zeiss-Pressesprecher Tobias Brandstetter Internet-Berichte, dass die Produktion der Zeiss Ikon Kamera und des entsprechenden Zubehörs (Seitengriff, Trageriemen, Diopter-Linsen, Bereitschaftstasche) inzwischen ausgelaufen ist.

Geringe Restlagerbestände der Zeiss Ikon Kamera und des Zubehörs sind bei einigen Händlern aber noch verfügbar und werden so lange verkauft, bis die Lagerbestände abgebaut sind. So ist die Kamera derzeit etwa noch bei Foto Huppert oder SHphoto für rund 1.400 Euro erhältlich.

„Momentan möchte sich Carl Zeiss stärker auf die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von leistungsstarken Objektiven für die Fotografie, Cinematographie und für industrielle Zwecke konzentrieren“, erklärte Brandstetter ergänzend.

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Die Objektive der ZM-Familie mit M-Bajonett werden weiterhin produziert und das Portfolio wird erweitert. Im Jahr 2013 soll mindestens eine lichtstarke Festbrennweite das Objektivportfolio ergänzen. Die Objektive der ZM-Familie können an vielen analogen und digitalen Kameras verwendet werden. In Kombination mit Adaptern lassen sich die Objektive etwa auch an spiegellosen Systemkameras nutzen.

 
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