Buchtipp "Road Atlas": Wegweiser durch die Straßenfotografie
© Pieter Hugo / Hirmer-Verlag
Straßen verbinden, Straßen trennen. Straßenfotografie steht für Authentizität und jeder kann sie praktizieren – oder es zumindest versuchen. Das macht ihren großen Reiz für viele Fotografen aus. Wie vielfältig die Facetten der "Street Photography" sein können, zeigt der bei Hirmer von Beate Kemfert und Christina Leber herausgegebene Band "Road Atlas" am Beispiel von 166 Fotografien aus der Sicht von 29 Fotografen. Der Aufnahmezeitraum erstreckt sich über 70 Jahre und reicht von der Nachkriegszeit bis heute.
Die Fotos aus der DZ-Bank-Kunstsammlung, die insgesamt mehr als 6.000 fotografische Werke von mehr als 550 Künstlern umfasst, dokumentieren fast immer Alltagssituationen, sei es in isolierten Momentaufnahmen oder in ihrem gesellschaftlichen Umfeld, mit Menschen als Bewohnern und Akteuren städtischer wie ländlicher Lebensräume in verschiedensten Gegenden der Welt.
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Mit seiner Bandbreite der dargestellten Motive empfiehlt sich der "Road Atlas" als Wegweiser ins Thema "Straßenfotografie". Wer darin für sich entdeckt, welche Themen und Sujets ihn besonders faszinieren, kennt dann die Richtung der Straße(nfotografie), in der er weiter suchen kann, um tiefer gehende Entdeckungen zu machen.
Road Atlas
Straßenfotografie von Helen Levitt bis Pieter Hugo
Hirmer-Verlag
Hrsg. Beate Kemfert & Christina Leber
168 Seiten, 50 Farbtafeln und 55 Tafeln in Schwarz-Weiß
ISBN: 978-3-7774-3641-8
34,90 Euro