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Neue Version Photoshop CS6 unterstützt nun Retina-Displays

Adobe liefert ein Update für Photoshop CS6 – einige neue Funktionen bekommt man aber nur, wenn man die Software im Rahmen eines Abos der Adobe Creative Cloud nutzt.
Adobe Photoshop CS6 Update © Adobe

Wichtigste Neuerung ist die Anpassung auf das Retina-Display, das Apple seit neustem in die neuen iMacs und iBooks einbaut. Damit soll man nun bei einer Skalierung auf 100 Prozent nun eine deutlich höhere Qualität sehen – gerade bei der Fotobearbeitung ein echtes Killerfeature. Immerhin: Für Box- und Lizenzkunden ist diese Funktion über ein Update ebenfalls kostenfrei zu haben.

Es gibt aber auch Neuerungen, die nur Kunden der Adobe Creative Cloud bekommen und die gerade für engagierte Photoshop-Nutzer spannend sind: So kann man beim Cropping von Bildern nun die DPI-Auflösung direkt eintragen – die Interpolation erledigt der Photoshop dann sofort. Es gibt nun Smart-Objects für Smart-Filter, so dass das Bild unberührt bleibt und man den Filter jeder Zeit wieder bearbeiten kann. Auch für Videos lassen sich die neuen Smart-Object-Filter verwenden.

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Ebenso hat Adobe die Funktion, Bedienaktionen anlegen zu können, aufgebohrt: Ab sofort lassen sich Aktionen mit Bedingung anlegen und so eine ganze Kollektionen an Bildern in einem Rutsch abarbeiten, wobei nur Bilder verändert werden, die die gesetzte Bedingung erfüllen.

Das Update kann über den Adobe Application Manager abgerufen werden. © Screenshot/Medienbureau
Das Update kann über den Adobe Application Manager abgerufen werden.

Für Webdesigner gedacht ist die „Copy CSS“-Funktion, bei der alle Textoptionen übernommen werden, was auch mit mehreren Layern klappt. Für die 3D-Bearbeitung gibt es eine verbesserte Direktvoransichten per OpenGL für Schatten-Effekte und zusätzliche Kontrolle über Beleuchtungseffekte mit 32-Bit-Farbwähler.

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Mit dem Schritt, so spannende Funktionen nur noch den Abonnenten zur Verfügung zu stellen, macht Adobe nun sein Ziel sehr offensichtlich: Man will Software künftig am liebsten via Abonnementmodell verkaufen. Entsprechend hat man die Creative Cloud um noch eine um eine sogenannte Connection-Funktion erweitert. Sie dient der Synchronisation von Dateien zwischen Onlinespeicher und Desktop.

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Adobe rühmt sich seines Erfolgs beim Creative-Cloud-Angebot: Bis Ende November 2012 hat das Unternehmen eine Million Creative-Cloud-Mitglieder gewonnen. Davon sind immerhin 326.000 kostenpflichtige Creative-Cloud-Mitgliedschaften, die immerhin knappe 60 Euro pro Monat kosten. Noch gibt es für Besitzer von Versionen ab CS3 ein Angebot für 36 Euro im Monat. Auch Schüler, Studierende und Lehrende können auf dieses Angebot zurückgreifen.

 
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