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Systemkameras Olympus E-System – Lebenszeichen

Bei einem Pressegespräch in München äußerte sich Akira Watanabe, Leiter des Bereichs SLR-Planung bei Olympus Japan, zur Zukunft des E-Systems. Es wird weiter entwickelt.
Akira Watanabe, Leiter des Bereichs SLR-Planung, Olympus Japan © Olympus

Laut Watanabe arbeitet Olympus an einer Lösung, die den hochwertigen E-System-Objektiven, wie etwa dem 2,8/90-250-mm-Zoom, gerecht werden und deren Leistungsvermögen bestmöglich ausnutzen soll – sprich: für einen zeitgemäß schnellen Autofokus bei deren Einsatz an Kameras mit Kontrast-Autofokus auf dem Sensor sorgen. Bislang sind die E-Objektive beim Einsatz an Olympus Pen- und OM-D-Kameras mit Kontrast-AF langsamer.

Ob es sich bei der Problemlösung um eine neue E-Systemkamera im Four-Thirds-Standard, mit oder ohne Spiegel, eine OM-D im spiegellosen Micro-Four-Thirds-Standard oder eine Adapter-Lösung mit teildurchlässigem Spiegel á la Sony und eigenem Phasendetektions-Sensor handelt, ließ er offen. Die Antwort soll aber "in nicht allzu ferner Zeit" erfolgen.

Schön wäre eine echte E6 - ob mit oder ohne Spiegel - die den Proficharakter der E5 fortsetzt mit einem professionellen Gehäuse in allen relevanten Punkten wie Spritzwasserschutz, großem Sucher, vielfältigen Einstellmöglichkeiten und robuster Bauweise. Zur Bildaufzeichnung böte sich der aktuelle 16 Megapixel-CMOS-Sensor der OM-D E-M5 an.

 
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