Systemkameras Nikon D5200: Neue 24-Megapixel-DSLR für Amateure
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Mit 24 Megapixeln bietet die neue Nikon-DSLR für gut 800 Euro einen deutlichen Auflösungsgewinn in der Spiegelreflex-Mittelklasse gegenüber den Vorgängermodellen D5000 und D5100 . So macht die Nikon D5200 nun der knapp 1.300 Euro teuren Sony SLT A77 und der A65 für knapp 900 Euro Konkurrenz.
Für die nötige schnelle Datenverarbeitung ist in der D5200 der neue Bildprozessor Expeed 3 ebenso zuständig wie für die verbesserte Full-HD-Videoaufnahmefunktion mit bis zu 1920 x 1080/30p oder 60i und Stereoton. Die Reserven der ISO-Empfindlichkeit reichen über den Standardbereich ISO 100-6.400 bei manueller Einstellung bis ISO 25.600.
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Verwandschaft zur Nikon D7000
Das AF-System der D5200 nutzt wie schon das der D7000 39 Messfelder und neun Kreuzsensoren. Beim Fotografieren oder Filmen mit Live-View arbeitet die D5200 mit Kontrast-Autofokus auf dem Sensor. Der permanente Autofokus (AF-F) und die Schärfenachführung halten beim Filmen auch bewegte Motive immer im Fokus. Hybrid-AF mit Phasendetektion auf dem Sensor beherrscht die neue Nikon-Mittelklasse-DSLR nicht. Auch das Matrix-Belichtungsmesssystem der D5200 mit 2.016 RGB-Pixel-Sensor gleicht dem der D7000.
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Neben den üblichen Belichtungs-Modi von automatischer Motiverkennung bis zur manuellen Zeit- und Blendenwahl bietet die D5200 sieben spezielle Effekte (Selektive Farbe, Miniatureffekt, High Key, Low Key, Silhouette, Farbzeichnung und Nachtsicht), deren Wirkung im Live-View-Bild in Echtzeit vor der Aufnahme kontrolliert werden können. Ein integrierter HDR (High Dynamic Range)-Modus und die Funktion »Active D-Lighting« helfen bei der Bewältigung kontrastreicher Motive.
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Großer Monitor, kleiner Sucher, viele Optionen
Der 3-Zoll-LCD-Monitor der D5200 mit 307.000 RGB-Pixeln ist dreh- und schwenkbar. Der Penta-Spiegelsucher zeigt 95 Prozent des Bildfeldes, sein Bild fällt mit einer Vergrößerung von effektiv 0,52x etwas klein aus. Intuitive Menüführung und gute Ergonomie sollen das Fotografieren und Filmen mit der 129 x 98 x 78 mm großen und 555 g schweren D5200 erleichtern.
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Sie ist ebenfalls kompatibel zur Funkfernsteuerung WR-T10 und zum Empfänger WR-R10, mit denen viele Kamerafunktionen aus der Ferne eingestellt werden können. Die optionalen GP-1-Einheit zur Aufzeichnung der Geo-Koordinaten des Aufnahmeortes passt auch zur D5200.
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Die Nikon D5200 soll ab Dezember in den Farben Schwarz, Rot und Bronze zum Preis von 810 Euro für das Gehäuse angeboten werden. Diverse Zoom-Kits gibt es ab 900 Euro aufwärts.
Technische Daten
| Nikon | D5200 |
| Bildsensor | 24 Megapixel, CMOS, APS-C-Format 23,5 x 15,6 mm, 6000 x 4000 Pixel |
| Empfindlichkeit | ISO auto 100 – 6400, manuell bis 25.600 |
| Dateiformat | JPEG, RAW(NEF), RAW+JPEG |
| HD-Video | 1920x1080p/60i, MP4, Stereoton |
| Autofokus | TTL-Phasendetektion, 39-Feld mit 9 Kreuzsensoren, Selektiv-, Spot-AF, AF-Tracking |
| Live-View mit Kontrast-AF, Ganzfeld-, Normal-(Position variabel), Porträt-AF, AF-Tracking | |
| Belichtungsmessung | 2.016-Pixel RGB-Sensor, Matrix, integral, selektiv, spot |
| Belichtungssteuerung | P, Av, Tv, M, Kontrastoptimierung (ADL), Belichtungskorrektur ±5EV, Belichtungsreihen ±3EV, ADL(Kontrast)-/Weißabgleich-Belichtungsreihen |
| Verschluss/Zeiten | elektronisch gesteuert, 1/4000 – 30, B, X=1/200 s |
| Serienbilder | max. 5 B/s (MF) |
| Monitor | Live-View, 3“-LCD-Monitor, 307.000 RGB-Pixel, dreh- und neigbar |
| Sucher | Pentaprisma, 95 % Bildfeld, Vergrößerung 0,52x eff. |
| Schnittstellen | miniHDMI, USB 2.0, Audio ein |
| Speichermedien | SD/SDHC/SDXC |
| Sonstige Ausstattung | Sensorreinigung, Blitz integriert, LZ12, kabellose TTL-Blitzsteuerung, Digital-Effekte mit Live-View-Vorschau |
| Energieversorgung | Lithium-Ionen-Akku-Pack EN-EL14, Netzadapter optional |
| Objektivanschluss | Nikon F-Bajonett |
| Maße und Gewicht | 129 x 98 x 78 mm, 555 g |
| Preis | 810 Euro, mit 3,5-5,6/18-55 mm VR 920 Euro |