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Systemkameras Fujifilm X-E1: Günstige Alternative zur X-Pro1 angekündigt

Mit der X-E1 baut Fujifilm sein Angebot kompakter spiegelloser Systemkameras aus. Das neue Modell verspricht eine mit dem Spitzenmodell X-Pro1 vergleichbare Qualität und Vielseitigkeit bei günstigerem Preis und kompakterer Form.

Fujifilm X-E1: Klassischer Einstieg für Anspruchsvolle
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© Fujifilm

Wie in der X-Pro1 verbaut Fujifilm im Schwestermodell X-E1 den "X-Trans"-CMOS-Sensor im APS-C-Format mit 16,3 Megapixeln. Dieser kommt dank seiner speziellen, quasi-unregelmäßigen 6x6-RGB-Pixel-Struktur ohne Tiefpassfilter aus. Auch der EXR-Prozessor-Pro stammt aus der X-Pro1. Daher dürfte auch bei der X-E1 mit einer, der X-Pro1 vergleichbaren, überdurchschnittlichen Bildqualität zu rechnen sein.

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Die Fujifilm X-E1 bietet ergänzend zu Programmautomatik, Blenden-Zeitautomatik sowie manueller Zeit- und Blendenwahl automatische Belichtungsreihen für EV/Filmtyp/Dynamik/ISO. Die verschiedenen Filmmodi simulieren analoge Filmcharakteristiken wie die der Farbnegativfilme „ProNeg. S“ (Standard) und „ProNeg. H“ (High-Contrast) oder der Diafilme „Velvia“, „Provia“ und „Astia“. Für Schwarzweißbilder bietet die X-E1 digitale Grün-, Gelb- und Rot-Filter.

Die Simulations- und Filter-Modi funktionieren auch bei Videos, die in Full HD mit 1920 x 1080p mit 24 B/s und Stereoton aufgezeichnet werden. Ein Mehrfachbelichtungs-Modus erlaubt zudem die Überlagerung zweier Fotos nach vorheriger Live-View-Kontrolle im Sucher. Bildserien sind mit 3 oder 6 B/s möglich.

Die Bildkontrolle erfolgt über einen neuen, hochauflösenden OLED-Sucher mit 786.666 RGB-Pixeln. Alternativ steht ein 2,8“-LCD-Monitor mit 153.333 Pixeln zur Verfügung. Dank Augensensor kann zwischen Sucher- und Monitor-Bildkontrolle automatisch umgeschaltet werden.

Der Verzicht der X-E1 auf den Hybrid-Sucher mit zusätzlichem optischem Leuchtrahmen sowie auf den größeren 3“-LCD-Monitor des Top-Modells X-Pro1 trägt zum günstigeren Preis des kleinen Schwestermodells bei.

Fujifilm X-E1
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Fujifilm X-E1

Hochauflösender OLED-Sucher – LCD-Monitor in Sparversion

Dank OLED-Technologie attestiert Fujifilm dem hochauflösenden 100-Prozent-Sucher mit zwei Glaslinsen und einer asphärischen Doppellinse ein hohes Kontrastverhältnis von 1:5000 und damit eine genaue Belichtungs-, Weißabgleich- und Filmsimulations-Darstellung des Live-View-Bildes. Es soll auch dann noch gut erkennbar bleiben, wenn das Auge des Fotografen seine Position verändert. Ein Wert von zirka 23 mm für die Austrittspupille verschafft auch Brillenträgern eine gute Übersicht.

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Die Bedienung der X-E1 ist komfortabel. Wenn der Fotograf durch den OLED-Sucher schaut, greift die linke Hand den Blenden- oder Zoomring des Objektivs, während die andere Hand die Bedienungselemente rechts an der Kamera im Griff hat. Die Einstellräder sind ergonomisch platziert, „Q“(für Menü)- und „Fn“(für RAW oder Videostart)-Tasten bieten einen schnellen und komfortablen Zugriff auf wichtige Einstellungen. Der optionale Handgriff HG-XE1 verspricht einen noch besseren Halt des in seiner Größe mit dem Fujifilm-Kompakt-Spitzenmodell X100 vergleichbaren X-E1-Gehäuses. Für seine Robustheit sorgen die obere und untere Abdeckung aus einer stabilen und widerstandsfähigen Magnesiumlegierung.

In der X-E1 steckt ein kleiner TTL-gesteuerter Pop-up-Blitz mit Leitzahl 7 (ISO 200). Eine Ladung des Li-Ionen-Akkus NP-W126 soll bei der X-E1 für bis zu 350 Bilder reichen. Als Standard-Zoom zur X-E1 empfiehlt Fujifilm das neue, kompakte und bildstabilisierte Fujinon XF 2.8-47/18-55mm (28-85 mm KB) FR LM OIS. Es ist mit linearen Stellmotoren für kurze Kontrast-AF-Reaktionszeiten von bis zu 0,1 s optimiert und mit einem Bildstabilisator ausgestattet, der bis zu vier Stufen längere Zeiten bei Freihandaufnahmen ermöglichen soll.

Die Fujifilm XE1 wird ab November in den Farbvarianten Silber und Schwarz für einen Preis von 900 Euro erhältlich sein. Das Angebot an XF-Objektiven soll bis zum Frühjahr 2013 auf insgesamt zehn Objektive ausgebaut werden. Als nächste neue Objektive bietet Fujifilm ebenfalls ab November neben dem schon erwähnten XF 2.8-47/18-55 mm (27-84 mm KB) FR LM OIS für 650 Euro das Weitwinkel XF 2,8/14 mm (21 mm KB) R für 800 Euro an.

Fujifilm X-E1
Bildsensor 16,3 Megapixel, CMOS, 23,6 x 15,6 mm (APS-C), 4896 x 3264 Pixel
Empfindlichkeit ISO auto 200 – 6400, manuell 12800, 25600
Dateiformat JPEG, RAW, RAW+JPEG
HD-Video 1920 x 1080, 24 B/s, H.264(MOV) Stereoton
Autofokus Kontrast-AF, 49-Feld, 5 Rahmengrößen, Hilfslicht
Belichtungsmessung 256-Feld, integral, Spot
Belichtungssteuerung P, Av, Tv, M, Kontrastoptimierung, Belichtungsreihenautomatik EV/Filmtyp/Dynamik/ISO
Verschluss/Zeiten elektronisch gesteuert, 1/4000 – 30 s, B, X=1/180 s
Serienbilder max. 6 B/s
Monitor Live-View, 2,8“-LCD-Monitor, 153333 RGB-Pixel
Sucher EVF, 786666 RBG-Pixel, OLED, 100-%-Bildfeld, Augensensor
Schnittstellen miniHDMI, USB 2.0
Speichermedien SD/SDHC/SDXC
Sonstige Ausstattung Filmsimulation, variable Dynamik (100/200/400%), Schwenkpanorama, elektronische Wasserwaage, Q-/Fn-Taste, Blitz integriert LZ 7 (ISO 200), 2,5-mm-Miniklinkenbuchse für Stereo-Mikro/Fernauslöser
Energieversorgung Li-Ion Akku-Pack
Objektivanschluss Fujifilm XF-Bajonett
Abmessungen 130 x 75 x 38 mm
Gewicht 350 g
Preise 900 Euro
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