Marktentwicklung Fotobranche 2012: Billig ist out
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Während laut Photo Industrieverband gerade preiswerte Kompaktkameras bis rund 70 Euro 2012 einen starken Mengenrückgang verzeichnet haben, konnten hochwertige Kompaktkameras, kompakte System- und Spiegelreflexkameras weiter an Wachstum zulegen. Die erhöhte Nachfrage führt in diesem Segment, sowohl bei der Menge als auch im Wert, zu einem steigenden Ergebnis, das den Sinkflug im unteren Marktsegment wettmachen soll.
Apple als Motor?
Der Vorsitzende des Photo Industrieverbands Christoph Thomas meint, dass "das Umdenken der Konsumenten hin zu höherwertigen Foto- und Imagingprodukten sicherlich auch am Unternehmen Apple liegt, das für hochpreisige Produkte weltweit sensibilisiert hat." Sei man zu analogen Zeiten mit seiner Kamera „alt“ geworden, erfolge heute alle drei bis fünf Jahre eine Neuanschaffung und die stetige Professionalisierung des Fotoequipments hin zu Höherwertigem.
Auftragsfertiger erwarten Rückgang
Spannend wird diese Stellungnahme, wenn man sie aktuellen Prognosen für das Jahr 2013 gegenüberstellt. Digitimes.com meldet, dass der Imaging Markt weiter unter den wachsenden Zahlen bei Smartphones leiden wird. Immer mehr Verbraucher fotografieren und filmen mit dem, was sie eh in der Hosentasche mit sich herumtragen.
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Entsprechend erwarten die großen Auftragsfertiger in Taiwan kein gutes Jahr 2013. Mit 12,3 Prozent Rückgang rechnen die vier Großen und wollen damit 36,3 Mio. Digitalkameras produzieren.
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Auch eine Schätzung der Marktanteile gibt es bereits: Demnach soll Canon unverändert auf Platz eins bleiben, wobei der Abstand zu Nikon nur noch hauchdünn werden soll. Zusammen mit dem Drittplatzierten Sony sollen die Großen knapp 52 Prozent Marktanteil erhalten. Doch auch hier wird es enger: Samsung wird ein Wachstum zugetraut und könnte noch dichter an Sonys Marktanteile heranrücken.