Fotoszene Deutscher Jugendfotopreis 2012 – Aktuelle Themen und Trends
© Deutscher Jugendfotopreis 2012/ Luca Mifune Poling
© Deutscher Jugendfotopreis 2012/ Hans Findling
"Der Deutsche Jugendfotopreis ist immer auch ein Spiegel aktueller Jugendkultur und medialer Entwicklungen", so Projektleiter Jan Schmolling vom Veranstalter, dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF). Generell gilt: Beim Deutschen Jugendfotopreis sind Menschen die beliebtesten Motive. Umso mehr fällt ihre Abwesenheit auf manchen Bildern auf: Bedrohliche und geheimnisumwitterte Szenarien, abweisende, kalte, menschenleere Räume und Landschaften – derart verschlüsselte Darstellungen verweisen auf ein latentes Unbehagen, auf Ängste, aber auch auf versteckte Sehnsüchte von Kindern und Jugendlichen.
Reportagen auf dem Vormarsch
© Deutscher Jugendfotopreis 2012/ Juliane Hermann
Je jünger die Teilnehmer sind, desto spontaner und unbefangener nutzen sie die Möglichkeiten der Fotografie. Bei den Älteren zeigt sich der ästhetische Gestaltungswille in Inszenierungen und durchdachten, technisch oft hervorragend umgesetzten Serien. Der Trend zu Bilderfolgen hat auch die jüngsten Teilnehmer erfasst. Der siebenjährige Luca Poling etwa gestaltete eine abwechslungsreiche Serie über ein Autorennen (siehe Bild oben, aus der Serie: Stoppelfeldrennen). Erfahrenere Nachwuchsfotografen beeindrucken mit atmosphärisch dichten Reportagen.
Technik wird souverän eingesetzt
© Deutscher Jugendfotopreis 2012/ Henrik Schipper
Der Deutsche Jugendfotopreis wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) durchgeführt. Zu den weiteren Förderern und Partnern zählen das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der Photoindustrie-Verband, die photokina, die Agentur "Jugend für Europa", Adobe Systems und die Deutsche Gesellschaft für Photographie.