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Software Adobe CS-Abomodell - Upgrades werden teuerer, Abos günstiger

Adobes Software ist nicht günstig aber in vielen Bereichen marktführend. Demensprechend will die Investition stets gut überlegt sein und Upgrades werden auf neue Versionen nur durchgeführt, wenn man unbedingt die neuen Funktionen benötigt. Künftig möchte Adobe stärker auf Abos setzen und die Kunden so stärker an sich binden. Updates werde dagegen teurer und nur noch eingeschränckt verfügbar.
© Adobe

Mit der Creative Suite CS 5.5 hat Adobe nun ein Abosystem für seine professionellen Programme eingeführt. Zu einem monatlichen Abopreis bekommt man den Freischaltcode für die gewählte Suite - zwangsläufig natürlich immer für die Neuste.

Um diesem Modell noch etwas Attraktivität zu verleihen, verändert Adobe die Preispolitik bei Upgrades und läutet damit bereits den nächsten Versionssprung auf die Creative Suite CS6 ein, der voraussichtlich im April/Mai 2012 fällig ist: Künftig sollen nur noch Besitzer der aktuellsten Version in den Genuss der vergünstigten Upgrade-Preise kommen. Damit wären also nur noch Besitzer der CS 5.5 und so wie es sich ließt wohl auch der CS5 zu einem Upgrade berechtigt.

Für Besitzer älterer Versionen bietet Abobe bis zum 31.12.2011 20% Rabatt für Upgrade auf die aktuelle CS5.5-Version.

Noch im ersten Halbjahr 2012 und damit höchst wahrscheinlich mit der Einführung von CS6 bietet Adobe Mitgliedschaften in Adobes Creative Cloud. Das Jahresabo für Einzelpersonen kündigt der Hersteller mit knapp 50 Dollar pro Monat an. 70 Dollar pro Monat soll der Softwareservice für ein Arbeitsplatz kosten. Damit sind die genannten Preise deutlich günstiger als das Abomodell das Adobe mit der Version CS 5.5 eingeführt hat - selbst dann wenn sich Adobe wahrscheinlich wieder in Europa einen satten Aufschlag bei der Euro-Umrechnung genehmigt.

Die neue Software Cloud (die keine ist, denn die meisten Programme werden lokal installiert) beinhaltet die Master Collection und damit die größte Programmsuite mit Photoshop, InDesign, Illustrator, Dreamweaver, Premiere Pro, After Effects.

Dazu kommen dann noch zwei neue Werkzeuge Adobe Muse und Edge, die für Webgestaltung beziehungsweise HTML5-Animation zuständig sein sollen, derzeit aber noch den Betastatus haben. Inklusive sind die Touch Apps (Adobe Collage, Adobe Kuler, Adobe Carousel, Photoshop Touch, Adobe Debut, Adobe Proto und Adobe Ideas) sowie die Dienste Adobe Digital Publishing Suite, Adobe Business Catalyst und Fonts per Cloud.

http://blogs.adobe.com/conversations/2011/11/adobe-creative-cloud-and-adobe-creative-suite-new-choices-for-customers.html

 
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